okra abelmoschus sculentus

Okra/ Gemüse-Eibisch (Abelmoschus esculentus) - „Ladyfingers“ – Der internationale Star für die kreative Sommerküche

Angebotspreis  €4,00 Normaler Preis  €4,60
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Okra/ Gemüse-Eibisch (Abelmoschus esculentus) - „Ladyfingers“ – Der internationale Star für die kreative Sommerküche

Angebotspreis  €4,00 Normaler Preis  €4,60

Die Okra, auch als Gemüse-Eibisch bekannt, ist ein absoluter Exotik-Liebling unter den Sommergemüsen und hält, was ihr eleganter Anblick verspricht. Mit ihren leuchtend grünen, kantigen Schoten und den malerischen Blüten ist sie eine Bereicherung für jedes warme Gemüsebeet und Gewächshaus.

Lieferumfang: Je Pflanze im 7cm Topf.

Herkunft & Weitere Namen: Die Okra ist ein Gemüse mit echter Geschichte! Sie stammt ursprünglich aus dem Hochland von Äthiopien und dem Niltal in Nordostafrika. Von dort aus trat sie ihren Siegeszug um die ganze Welt an. Bekannt ist sie international unter vielen, klangvollen Namen: Im englischsprachigen Raum nennt man sie wegen ihrer eleganten Form liebevoll „Ladyfingers“, in Indien ist sie als „Bhindi“ ein Star, im arabischen und türkischen Raum schätzt man sie als „Bamya“ und in den amerikanischen Südstaaten sowie Teilen Afrikas kennt man sie als „Gumbo“ oder „Gombo“.

Verwendung am Ursprungsort: In ihren afrikanischen und orientalischen Ursprungsregionen wird vor allem eine ganz besondere Eigenschaft der Okra geschätzt: Beim Kochen gibt sie natürliche Pektine ab, die Gerichten eine wunderbar sämige, natürliche Bindung verleihen. Im Nahen Osten wird sie traditionell als deftiger Eintopf in kräftiger Tomatensauce mit Lamm oder Rind („Bamya“) geschmort. In der westafrikanischen Küche ist sie die unverzichtbare Basis für nahrhafte, stark gebundene Suppen. Ein spannender historischer Fakt: Die reifen, gerösteten Samen der Okra wurden in ihren Ursprungsländern früher sogar als koffeinfreier Kaffee-Ersatz aufgebrüht!

Geschmack: Der Name ist Programm für Feinschmecker! Die Okra besticht durch ein fein-würziges, leicht nussiges Aroma, das dezent an grüne Bohnen oder jungen Spargel erinnert. Die jungen Schoten sind herrlich knackig und entfalten beim Braten oder Grillen ihr volles Potenzial, während sie beim Schmoren in Eintöpfen für eine angenehm sämige Bindung sorgen.

Wuchs: Diese wärmeliebende und kräftige Pflanze aus der Familie der Malvengewächse kann eine beeindruckende Höhe von 1,5 bis 2 Metern erreichen. Sie bildet wunderschöne, große, zartgelbe Blüten (ähnlich dem Hibiskus), aus denen rasch die spitz zulaufenden Okraschoten nach oben wachsen. Wegen ihres ausladenden Wachstums benötigt sie ausreichend Platz und bei starkem Wind eine gute Stütze.

Besonderheiten: Die Sorte ist ein echtes Hitzewunder! Wenn der Hochsommer anbricht, läuft die Okra erst richtig zur Höchstform auf. Sie liefert ab Mitte Juli bis in den frühen Herbst kontinuierlich neue Früchte. Wichtig: Die Schoten gelten als sehr wüchsig und sollten unbedingt jung geerntet werden (bei ca. 8–10 cm Länge), da sie sonst holzig werden. Je häufiger man pflückt, desto mehr neue Blüten und Früchte bildet sie!

Wissenswertes: Ein kulinarischer Weltenbummler! Durch ihre Vielseitigkeit ist die Okra nicht nur am Ursprungsort, sondern auch in der asiatischen und der amerikanischen Südstaaten-Küche extrem beliebt. Sie eignet sich hervorragend für würzige indische Currys, kreolische Eintöpfe oder als knuspriger Snack direkt aus der Pfanne. Sie gedeiht am besten im Gewächshaus oder an einem sehr warmen, windgeschützten und vollsonnigen Platz im Freiland oder in einem großen, dunklen Kübel (der Wärme speichert).


Rezept: Klassisches Bamya mit frischen „Cuor di Bue“-Tomaten

Dieses traditionelle Gericht aus dem Nahen Osten zeigt, warum die Okra in ihrer Heimat so verehrt wird. Die Kombination mit der fleischigen, sonnengereiften Cuor di Bue (Ochsenherztomate) ist ein echtes Geheimnis: Da diese Sorte kaum Kerne und wenig Wasser hat, schmilzt sie beim Kochen zu einer unwiderstehlich dicken, aromatischen Sauce, ohne dass man Tomatenmark oder Dosenware benötigt.

Zutaten:

  • 500 g frische, junge Okraschoten

  • 600 g sehr reife, frische Tomaten der Sorte Cuor di Bue * 1 große Zwiebel (fein gewürfelt)

  • 3 Knoblauchzehen (fein gehackt)

  • 3 EL hochwertiges Olivenöl

  • Saft von ½ Zitrone

  • 1 TL Kreuzkümmel (Cumin) und 1 TL Korianderpulver

  • Eine gute Prise Meersalz und schwarzer Pfeffer

  • Optional: 300 g Lamm- oder Rindfleischwürfel (für die traditionelle Fleischvariante)

Zubereitung:

  1. Gemüse vorbereiten: Die Okraschoten waschen. Den harten Stielansatz wie einen kleinen Kegel vorsichtig rundherum abschneiden. Wichtig: Darauf achten, die Schote dabei nicht anzuschneiden, damit sie beim Kochen nicht zu stark geliert! Die Cuor di Bue-Tomaten kreuzweise einritzen, kurz mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und in grobe Würfel schneiden.

  2. Säuern: Die vorbereiteten Okras für ca. 15 Minuten in einer Schüssel mit Wasser und einem Schuss Essig oder Zitronensaft ziehen lassen. Danach abspülen und abtropfen lassen (ein alter Trick, um die Schleimbildung zu regulieren).

  3. Anbraten: Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. (Wer Fleisch verwendet, brät dieses nun scharf an). Die Zwiebeln und den Knoblauch hinzugeben und glasig andünsten.

  4. Aromatisieren & Schmoren: Kreuzkümmel und Korianderpulver in den Topf geben und kurz anrösten. Dann die vorbereiteten Tomatenwürfel hinzugeben. Alles gut durchrühren, bis die Tomaten anfangen, Saft zu ziehen und leicht zu zerfallen.

  5. Vereinen: Die Okraschoten vorsichtig unterheben. Mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

  6. Finish: Bei schwacher Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 30–40 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Tomaten zu einer sämigen Sauce verschmolzen und die Okraschoten butterweich sind. Tipp: Während des Schmorens möglichst wenig rühren, damit die Schoten ganz bleiben!

Serviervorschlag:

  • Als Hauptgericht: Traditionell wird Bamya dampfend heiß zu lockerem Basmatireis oder frischem Fladenbrot serviert, mit dem man die köstliche Sauce aufsaugen kann.

  • Mit Joghurt: Ein Klecks kühler Naturjoghurt und ein paar frische Koriander- oder Minzblätter als Topping bilden einen herrlichen Kontrast zu dem würzigen Eintopf.

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