tzimbalo wilde pepino solanum caripense

Tzimbalo/ Wilde Pepino (Solanum caripense) - Die wilde Naschfrucht aus den Anden

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Tzimbalo/ Wilde Pepino (Solanum caripense) - Die wilde Naschfrucht aus den Anden

€4,60

Wieder verfügbar: 18.05.26

 

Eine Melone im Miniaturformat, die an einem üppigen grünen Strauch wächst? Der Anblick dieser interessanten Pflanze sorgt garantiert für offene Münder! Die Tzimbalo (auch bekannt als Wilde Melonenbirne, Anden-Melone oder spanisch Pepino silvestre) ist nicht nur eine echte Rarität aus Südamerika, sondern auch eine faszinierende botanische Urform – der wilde, unverfälschte Vorfahre der kultivierten Pepino. Wer schon immer mal Lust auf ein völlig neues, ursprüngliches Geschmackserlebnis hatte, wird hier fündig: Die kleinen, spektakulär gestreiften Beeren vereinen das Aroma von Honigmelone, Gurke und einer herrlich spritzigen Säure, und zwar genau so, wie die Natur sie ursprünglich erschaffen hat.

Lieferumfang: Je Jungpflanze im 7cm Topf.

Wuchs & Aussehen

  • Lebensdauer: Mehrjährig (Strauch/Rankpflanze), wenn sie frostfrei überwintert wird.

  • Wuchshöhe: Kann als Kübelpflanze gut 100 bis 150 cm erreichen – als Hängepflanze können die Triebe auch weit nach unten ranken.

  • Habitus: Wächst als ausladende, stark rankende Pflanze mit leicht gelappten Blättern. Sie braucht idealerweise ein Spalier zum Klettern oder macht sich hervorragend in einer großen Blumenampel.

  • Blüte & Frucht: Aus sternförmigen, zart lila-weißen Blüten entwickeln sich kleine, runde Beeren. Sie sehen aus wie winzige, helle Wassermelonen oder exotische Murmeln mit markanten, tiefvioletten Streifen.

  • Herkunft & Geschichte: Ihre Heimat sind die rauen Bergregionen der Anden in Südamerika (Kolumbien, Ecuador, Peru und Chile). Dort ist sie ein echter Anpassungskünstler: Sie wächst wild bis in Höhen von über 3.800 Metern und trotzt kühlen Temperaturen sowie extrem hoher UV-Strahlung.

  • Kurioses aus der Heimat: Der Name „Tzimbalo“ stammt sehr wahrscheinlich aus indigenen Sprachen (wie Quechua). Während Völker wie die Inka aus dieser Urform im Laufe der Jahrtausende die größere, mildere Melonenbirne (Pepino) züchteten, wächst die Tzimbalo in den Anden bis heute wild. Für die einheimische Bevölkerung sind die kleinen Beeren ein beliebter, erfrischender Snack, der bei Wanderungen oder der anstrengenden Feldarbeit direkt vom Strauch genascht wird!

  • Inhaltsstoffe: Wie viele wilde Nachtschattengewächse enthält Solanum caripense in ihren grünen Teilen und vor allem in den unreifen Früchten giftige Steroidalkaloide (wie Solanin). Daher gilt: Unreife Beeren sind absolut tabu! Der Giftstoff baut sich mit der Reife jedoch ab. Reif und genießbar sind sie erst, wenn die Grundfarbe von Grün auf ein helles Creme-Weiß wechselt und die Früchte auf sanften Druck leicht nachgeben.

Nutzung

  • In der Küche: Diese Früchte werden am besten frisch und vollreif roh genascht! Sie sind eine absolute Geschmacksexplosion und bringen einen fantastischen, exotischen Kick in Obstsalate oder als Deko auf sommerliche Desserts.

  • Humor am Rande: Wer den Nachbarn am Gartenzaun weismachen will, er züchte gestreifte, südamerikanische Miniatur-Dinosauriereier, hat hiermit das perfekte Requisit gefunden.

Standort, Pflege & andere wichtige Dinge

  • Standort: Sonnig, warm und windgeschützt.

  • Pflege: Die Kultur und Pflege ist unkompliziert und sehr ähnlich wie bei anderen wärmeliebenden Kulturen wie Paprika oder Auberginen. Sie braucht einen nährstoffreichen Boden und regelmäßige Wassergaben.

  • Überwinterung: Ein großer Vorteil für den Gärtner: Die Tzimbalo ist mehrjährig! Die Pflanzen können vor dem ersten Frost ins Haus geholt und kühl (ca. 10 bis 15 °C) sowie hell überwintert werden. So hast du im nächsten Jahr gleich einen kräftigen Strauch mit deutlichem Ernte-Vorsprung.

Auspflanzen & Standort

  • Ab nach draußen: Erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai), wenn es draußen verlässlich warm ist und keine Fröste mehr drohen.

  • Tipp für die Überwinterung: Da die Pflanze mehrjährig ist und kühl überwintert werden kann, empfiehlt es sich, sie direkt in einen großen Kübel (mind. 10 bis 15 Liter) zu pflanzen. So sparst du dir im Herbst das mühsame Ausgraben aus dem Beet und kannst sie einfach ins Winterquartier räumen!

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