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Tigerfuß-Prunkwinde (Ipomoea pes-tigris) - Samen - Der exotische Hingucker

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Tigerfuß-Prunkwinde (Ipomoea pes-tigris) - Samen - Der exotische Hingucker

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Tigerfuß-Prunkwinde (Ipomoea pes-tigris) - Samen - Der exotische Hingucker

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Die Tigerfuß-Prunkwinde, botanisch Ipomoea pes-tigris, ist eine außergewöhnliche, rasch wachsende Kletterpflanze aus der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Ihren einprägsamen Namen verdankt sie dem markanten, tief gelappten Laub, dessen Form an den Fußabdruck eines Tigers erinnert. Mit ihrem dichten, behaarten Blattwerk und den eleganten Trichterblüten sorgt sie in kürzester Zeit für eine vertikale, exotische Begrünung an Spalieren, Zäunen oder auf dem sommerlichen Balkon.

Lieferumfang: Je 8 Samen

Tipps zur Aussaat im Überblick:

  • Vorbehandlung: Samen mit feinem Sandpapier leicht anrauen (Skarifizierung) und 12 bis 24 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen lassen.

  • Vorzucht: Ab März/April im Haus. Aufgrund der Empfindlichkeit gegenüber Wurzelstörungen idealerweise direkt in tiefe Einzeltöpfe säen, um späteres Pikieren zu vermeiden.

  • Saattiefe: Etwa 1 cm tief in lockeres, keimfreies Anzuchtsubstrat (ideal aufgelockert durch feinen Bims oder Vermiculit) setzen.

  • Keimtemperatur: Konstante Bodenwärme von 22 bis 25 Grad Celsius ist zwingend erforderlich.

  • Keimdauer: Nach fachgerechter Vorbehandlung meist zuverlässig innerhalb von 1 bis 2 Wochen.

  • Feuchtigkeit: Substrat gleichmäßig feucht halten, Staunässe jedoch strikt vermeiden.

Besonderheiten der Art:
Das auffälligste Merkmal der Ipomoea pes-tigris ist zweifellos ihr handförmig geteiltes Laub, das in der Regel fünf bis neun tiefe Lappen aufweist. Sowohl die Stängel als auch die Blätter sind mit feinen, abstehenden Härchen überzogen, was der gesamten Pflanze eine faszinierende, fast samtige Textur verleiht. Diese feine Behaarung dient am natürlichen Standort als effektiver Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung und Verdunstung.

Wuchsform, Standort und Pflege:
Als windende Schlingpflanze benötigt die Tigerfuß-Prunkwinde unbedingt eine stabile Rankhilfe, an der sie innerhalb eines warmen Sommers problemlos Höhen von zwei bis drei Metern erreichen kann. Ein vollsonniger bis maximal halbschattiger, extrem warmer und windgeschützter Standort ist ideal. Das Substrat sollte strukturstabil, humos und vor allem exzellent durchlässig sein. Eine großzügige Anreicherung der Erde mit mineralischen Bestandteilen wie Bims, Zeolith oder Lava beugt Staunässe vor, auf die das Wurzelwerk äußerst empfindlich und rasch mit Fäulnis reagiert. Regelmäßige, durchdringende Wassergaben sind an heißen Tagen wichtig, jedoch muss das Wasser stets gut abfließen können. Da die Pflanze absolut frostempfindlich ist, wird sie in Mitteleuropa als klassische Einjährige kultiviert und darf erst nach den Eisheiligen ins Freie umziehen.

Blüte und Zierwert:
Ab dem Hochsommer öffnet die Winde unzählige, zarte Trichterblüten, die in strahlendem Weiß bis hin zu sanften Rosa- und Violetttönen leuchten. Typisch für Prunkwinden öffnen sich die Blüten in den frühen Morgenstunden und schließen sich bei intensiver Mittagssonne wieder, was der Pflanze eine dynamische, tägliche Veränderung verleiht.

Historie und Herkunft:
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Ipomoea pes-tigris erstreckt sich über die tropischen Regionen Afrikas, Asiens sowie weite Teile Australiens. Dort wächst sie bevorzugt in lichten Wäldern, an Waldrändern und in warmen, küstennahen Gebieten. In der traditionellen asiatischen und afrikanischen Volksmedizin wurden Pflanzenteile historisch für verschiedene äußere Anwendungen genutzt. In der restlichen Welt wird sie heute vor allem als botanische Kuriosität und rasch wachsende Liebhabersorte für außergewöhnliche Gartengestaltungen geschätzt.

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