tamarinde indische dattel tamarindus indica

Tamarinde/ Indische Dattel (Tamarindus indica) - Samen

5 Samen
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Tamarinde/ Indische Dattel (Tamarindus indica) - Samen

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Tamarinde/ Indische Dattel (Tamarindus indica) - Samen

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Bei der Kirche 3
35216 Biedenkopf
Deutschland

+491753361175
Die Tamarinde, botanisch Tamarindus indica und oft auch als Indische Dattel oder Sauerdattel bezeichnet, ist ein faszinierender, immergrüner Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Mit ihren filigranen, gefiederten Blättern, die sich abends in einer markanten Schlafbewegung zusammenklappen, ist sie eine überaus dekorative und exotische Erscheinung. Als robuste Kübelpflanze bringt sie tropisches Flair auf die Terrasse und liefert bei guter Pflege die bekannten, süß-säuerlichen Schoten.

Lieferumfang: Je 5/ 10/ 30 Samen

Tipps zur Aussaat im Überblick:

  • Vorbehandlung: Die harten Samen vor der Aussaat für etwa 24 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen lassen, um die Keimung zu erleichtern

  • Vorzucht: Ganzjährig im Haus möglich, ideal ist ein heller und sehr warmer Platz

  • Saattiefe: Samen etwa 1 bis 2 cm tief in lockere Aussaaterde setzen und leicht andrücken

  • Keimtemperatur: 22 bis 28 Grad Celsius (konstante Bodenwärme ist empfehlenswert)

  • Keimdauer: In der Regel zwischen 2 und 4 Wochen

  • Feuchtigkeit: Das Substrat stets leicht feucht, aber niemals nass halten

  • Pikieren: Sobald die Sämlinge kräftig genug sind, vorsichtig in durchlässiges Substrat umsetzen

Wuchsform, Standort und Pflege:
Die Tamarinde wächst als gut verzweigter Baum und lässt sich durch regelmäßigen Rückschnitt sehr gut als kompakte Kübelpflanze ziehen. Der Standort im Sommer sollte vollsonnig, warm und idealerweise windgeschützt sein. Ein strukturstabiles, durchlässiges Substrat mit einem Anteil an Sand oder Perlit beugt Staunässe vor, auf die die Pflanze empfindlich reagiert. In der Wachstumsphase wird regelmäßig gegossen und mäßig gedüngt. Da die Tamarinde kälteempfindlich und absolut nicht winterhart ist, muss sie vor dem ersten Frost in ein helles Winterquartier bei etwa 12 bis 15 Grad Celsius eingeräumt werden. Sie verträgt die trockene Luft in Innenräumen in der Regel besser als viele andere tropische Gewächse.

Ernte:
An älteren Exemplaren erscheinen kleine, gelbliche Blüten mit roten Adern, aus denen sich die typischen, braunen und leicht samtigen Hülsenfrüchte entwickeln. Die brüchige Schale gibt bei Reife das klebrige, braune Fruchtmark frei, welches die Samen umschließt.

Verwendung und Nutzung:
Das Mark der Tamarinde bietet ein intensives, fruchtig-saures bis süßliches Aroma. In der Küche ist die Tamarinde eine absolut unverzichtbare Zutat für asiatische und indische Gerichte. Sie verleiht klassischen Currys, dem berühmten Pad Thai oder herzhaften Chutneys ihre charakteristische, fein-säuerliche Note. Darüber hinaus dient die Tamarindenpaste als erfrischende Basis für exotische Getränke, Limonaden oder raffinierte Marinaden für Fleisch und Gemüse. Auch als wesentlicher Bestandteil weltbekannter Würzsaucen, wie beispielsweise der Worcestershiresauce, spielt sie eine tragende Rolle.

Herkunft:
Ursprünglich stammt die Tamarinde aus den trockeneren Savannenregionen Ostafrikas. Aufgrund ihrer großen Beliebtheit und der vielseitigen Nutzbarkeit wird sie jedoch bereits seit Jahrtausenden kultiviert und ist heute in fast allen tropischen und subtropischen Regionen der Welt, ganz besonders in Indien und Südostasien, weit verbreitet.

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