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Queensland-Flaschenbaum (Brachychiton rupestris) - Samen - Der australische Dürrespezialist

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Queensland-Flaschenbaum (Brachychiton rupestris) - Samen - Der australische Dürrespezialist

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Queensland-Flaschenbaum (Brachychiton rupestris) - Samen - Der australische Dürrespezialist

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35216 Biedenkopf
Deutschland

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Der Queensland-Flaschenbaum ist eine absolute architektonische Besonderheit unter den wasserspeichernden Pflanzen. Sein markantestes Merkmal ist der extrem verdickte, flaschenförmige Stamm, der in seiner australischen Heimat als lebensrettender Wasserspeicher für monatelange Dürreperioden dient. Mich fasziniert an dieser Art besonders, wie sich der charakteristische Stamm (Caudex) schon bei sehr jungen Pflanzen entwickelt. Das macht ihn zu einer fantastischen, überaus pflegeleichten Zimmerpflanze und einem perfekten Kandidaten für die Bonsaigestaltung. Daher hat dieser extravagante Überlebenskünstler einen festen Platz in meinem Sortiment gefunden.

Lieferumfang: Je 10 Samen

Aussaat auf einen Blick:

Eigenschaft Hinweis
Vorzucht (Haus) Ganzjährig möglich, idealerweise im Frühjahr
Saattiefe Etwa 1 cm (Samen zur Beschleunigung vorab 24h in warmem Wasser quellen lassen)
Keimtemperatur 22 bis 25 Grad Celsius (Bodenwärme ist sehr förderlich)
Keimdauer 14 bis 28 Tage (Geduld erforderlich, Keimung erfolgt oft unregelmäßig)


Wuchsform, Standort und Pflege:
In seiner natürlichen Umgebung wächst Brachychiton rupestris zu einem imposanten Baum mit einer Wuchshöhe von 10 bis 20 Metern heran. In der Kübel- oder Zimmerkultur bleibt er mit einer Wuchshöhe von 1,5 bis 2 Metern deutlich kleiner und wächst erfreulich langsam. Der Flaschenbaum liebt einen vollsonnigen und warmen Standort, im Sommer auch sehr gerne im Freien auf der Terrasse. Das Substrat muss extrem durchlässig und mineralisch sein – ideal ist eine hochwertige Kakteenerde, die ich großzügig mit Bims, Perlit oder Lavagrus auflockere. Da der Stamm große Mengen Wasser speichert, ist der Wasserbedarf sehr gering. Ein durchdringendes Gießen ist erst wieder nötig, wenn das Substrat komplett ausgetrocknet ist. Im Winter muss die Pflanze zwingend frostfrei, hell und bei etwa 10 bis 15 Grad Celsius überwintert werden, wobei die Wassergaben fast vollständig eingestellt werden.

Nutzung und Besonderheiten:
Optisch besticht der Baum nicht nur durch seinen bauchigen Stamm, sondern auch durch sein Laub, das im Laufe der Jahre eine erstaunliche Verwandlung durchmacht: Junge Pflanzen bilden tief gelappte, fast fingerartige Blätter aus, während ältere Exemplare einfache, längliche Blätter tragen. Historisch hatte der Baum für die Ureinwohner Australiens einen enormen Nutzen. In extremen Dürrezeiten zapften sie den Stamm an, um das gespeicherte, leicht süßliche Wasser zu trinken, aßen die nahrhaften Wurzeln der Jungpflanzen und rösteten die Samen. Heute wird er bei uns vor allem als skulpturale, trockenheitsresistente Zierpflanze geschätzt, die auch längere Gießpausen mühelos verzeiht.

Herkunft und Systematik:
Botanisch gehört der Queensland-Flaschenbaum zur Unterfamilie der Stinkbaumgewächse (Sterculioideae) innerhalb der großen Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf das trockene Landesinnere des australischen Bundesstaates Queensland. Dort prägt er als widerstandsfähiger Endemit das Landschaftsbild der Savannen und Buschländer und trotzt den dort herrschenden, harschen klimatischen Bedingungen.

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