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Schwarze Korallenbohne (Kennedia nigricans) - Samen
€2,60
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Eine absolute botanische Rarität und ein rasanter Kletterkünstler, der mit einer der seltensten Blütenfarben der Pflanzenwelt aufwartet: Die Kennedia nigricans, auch Schwarze Korallen-Erbse genannt, stammt ursprünglich aus dem Südwesten Australiens. Diese immergrüne, wuchsstarke Schlingpflanze zieht mit ihren tief schwarz-violetten, fast pechschwarzen Blüten, die von einem leuchtend gelben Fleck geziert werden, sofort alle Blicke auf sich. Wenn du nach einem spektakulären Begrüner für dein Spalier im Kübel oder den Wintergarten suchst, ist dieser Exot ein absoluter Volltreffer.
Lieferumfang: Je 10 Samen
Die Aussaat im Kurzüberblick
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Vorbereitung: Die extrem harte Samenschale unbedingt leicht mit feinem Schmirgelpapier anrauen und die Samen danach für etwa 24 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen lassen.
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Saattiefe: ca. 1 Zentimeter (mit Erde bedecken).
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Keimtemperatur: Konstante 20 bis 25 Grad Celsius.
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Keimdauer: Meist 2 bis 4 Wochen.
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Substrat: Gut durchlässige Anzuchterde (gerne mit etwas Perlit oder Sand abgemischt); stets leicht feucht, aber keinesfalls nass halten.
Wuchsform und spektakuläre Blüten
Die Schwarze Korallen-Erbse ist eine überaus wuchsfreudige Kletterpflanze. An einer geeigneten Rankhilfe (Spalier, Gitter oder Obelisk) schlingt sie sich rasch empor und bildet ein dichtes Laubkleid aus dunkelgrünen, dreiteiligen Blättern. Vom Frühjahr bis in den Sommer hinein erscheinen dann die unzähligen, nektarreichen Schmetterlingsblüten. Der starke Kontrast zwischen dem fast reinen Schwarz und dem leuchtenden Gelb ist ein faszinierendes Schauspiel, das im Pflanzenreich wirklich seinesgleichen sucht.
Standortwahl und die richtige Pflege
Dieser australische Kletterer liebt einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen, warmen Standort. An das Substrat stellt die Pflanze keine extremen Ansprüche, ideal ist jedoch eine lockere, sehr durchlässige Mischung (zum Beispiel unter Zugabe von etwas Bims oder Perlit), da sie – wie so viele Exoten – sehr empfindlich auf Staunässe reagiert. Während der Wachstums- und Blütezeit im Sommer solltest du sie regelmäßig gießen. Die oberste Erdschicht darf zwischen den Wassergaben aber gerne leicht antrocknen.
Frosthärte und sichere Überwinterung
Wie die meisten australischen Schönheiten ist auch die Kennedia nigricans in unseren Breitengraden absolut nicht winterhart. Sobald die Nächte im Herbst kühler werden und Frostgefahr droht, muss die Kübelpflanze in ein frostfreies Quartier umziehen. Sie überwintert am besten an einem sehr hellen, kühlen Ort bei etwa 5 bis 10 Grad Celsius (ideal ist ein Kaltwintergarten oder ein großes, kühles Treppenhaus). Während dieser Winterruhe wird das Gießen deutlich reduziert, der Wurzelballen darf jedoch nie komplett austrocknen. Im Frühjahr vor dem Neuaustrieb verträgt sie bei Bedarf problemlos einen großzügigen Rückschnitt, um nicht zu vergreisen und schön buschig zu bleiben.