styphnolobium japonicum sophora japonica japanischer schnurbaum honigbaum pagodenbaum

Japanischer Schnurbaum/ Honigbaum/ Pagodenbaum (Styphnolobium japonicum) - Samen

€2,80
Zu Produktinformationen springen
styphnolobium japonicum sophora japonica japanischer schnurbaum honigbaum pagodenbaum

Japanischer Schnurbaum/ Honigbaum/ Pagodenbaum (Styphnolobium japonicum) - Samen

€2,80

Abholung bei Bei der Kirche 3 verfügbar

Gewöhnlich fertig in 24 Stunden

Shop-Informationen anzeigen

Japanischer Schnurbaum/ Honigbaum/ Pagodenbaum (Styphnolobium japonicum) - Samen

Bei der Kirche 3

Abholung verfügbar, gewöhnlich fertig in 24 stunden

Bei der Kirche 3
35216 Biedenkopf
Deutschland

+491753361175
Der Japanische Schnurbaum, botanisch Styphnolobium japonicum und früher unter Sophora japonica bekannt, wird im Deutschen auch Honigbaum, Pagodenbaum oder Perlschnurbaum genannt. Es ist ein sommergrüner Prachtbaum, der ursprünglich aus China und Korea stammt. In Europa ist er ein geschätzter Park- und Alleebaum, der sich durch seine Eleganz, Trockenheitsresistenz und eine späte, insektenfreundliche Blüte auszeichnet. Seine Krone wächst breit rundlich, locker und lichtdurchlässig, was ihn zu einem angenehmen Schattenspender macht, ohne den Garten komplett zu verdunkeln. Ein besonderes Merkmal sind seine unpaarig gefiederten Blätter mit bis zu 17 zugespitzten Einzelblättchen und die markanten, perlschnurartig eingeschnürten Hülsenfrüchte, die dem Baum seinen Namen gaben.

Lieferumfang: Je 10 Samen

Die Aussaat im Kurzüberblick

  • Vorbereitung: Samen anrauen (z.B. mit Sandpapier) und 24 Stunden in heißem (nicht kochendem!) Wasser vorquellen.

  • Kältephase: Anschließend für 4 bis 6 Wochen feucht im Kühlschrank (ca. 4 bis 5 Grad Celsius) stratifizieren.

  • Aussaat: 1 bis 1,5 cm tief in durchlässige Anzuchterde (gemischt mit Sand/Perlite) setzen.

  • Keimung: Bei konstanten 20 bis 25 Grad Celsius aufstellen. Konstant leicht feucht, aber nie nass halten. Die Keimung erfolgt unregelmäßig nach 4 bis 8 Wochen.

Wuchsform und Standort
Styphnolobium japonicum ist ein schnellwachsender Großbaum, der an optimalen Standorten Wuchshöhen von 15 bis über 20 Metern erreicht. Er liebt und benötigt zwingend einen Platz in voller Sonne und Wärme. Der Boden sollte tiefgründig und vor allem sehr gut durchlässig sein; ansonsten ist der Baum anspruchslos und toleriert auch trockene, sandige oder kalkhaltige Böden. Staunässe muss strikt vermieden werden.

Frosthärte und Pflege
Etablierte, ältere Exemplare sind sehr frosthart (bis ca. -23 Grad Celsius) und stadtklimafest. Jungpflanzen sind jedoch in den ersten 1 bis 2 Jahren frostempfindlich und benötigen zwingend einen Winterschutz (z.B. eine Laubdecke im Wurzelbereich und Vlies für den Stamm). Ein Rückschnitt ist meist nicht notwendig, da sich die Krone harmonisch entwickelt, kann aber im späten Winter oder frühen Frühjahr erfolgen, um die Form zu korrigieren.

Wichtiger Hinweis zur Giftigkeit
Mit Ausnahme der Blüten sind alle Pflanzenteile von Styphnolobium japonicum, insbesondere die Samen und Früchte, als stark giftig eingestuft. Die duftenden Blüten hingegen sind essbar und werden traditionell genutzt.

Vielfältige Nutzung und ökologischer Wert
Die Nutzung dieses Baumes ist bemerkenswert. Seine späte Blütezeit von Juli bis September macht ihn zu einer herausragenden Bienenweide, wenn viele andere Trachtpflanzen bereits verblüht sind. Der Nektarwert wird als sehr hoch eingeschätzt. Das Holz ist hart, elastisch und beständig, wird aber primär lokal genutzt. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) finden verschiedene Pflanzenteile Verwendung. Der ökologische Wert als Spätblüher und Schattenspender in Städten ist enorm.

Kübelhaltung
Für junge Pflanzen ist eine Haltung in sehr tiefen Kübeln möglich, um die Pfahlwurzel zu berücksichtigen. Aufgrund der Endgröße und des starken Wachstums ist eine dauerhafte Kübelhaltung jedoch nicht zu empfehlen. Die Überwinterung von Kübelpflanzen muss hell und frostfrei erfolgen, wobei das Gießen auf ein absolutes Minimum reduziert wird.

Herkunft
Der Japanische Schnurbaum stammt ursprünglich aus China und Korea. Der Name "japonica" ist irreführend, da er nicht aus Japan stammt, dort aber früh kultiviert wurde.

Das könnte dir auch gefallen