Japanische Wollmispel/ Nispero (Eriobotrya japonica) - Samen
Träumst du von tropischem Flair, immergrünen Blättern und einer Frucht, die nach Sommer schmeckt – und das alles an einem Baum, der ausgerechnet im Winter blüht? Dann lerne die Japanische Wollmispel kennen!
Ein absolutes Highlight für Pflanzenliebhaber, Wintergarten-Besitzer und alle, die eine wirklich außergewöhnliche Kübelpflanze suchen.
Lieferumfang: Je 3 Samen
Ein Baum, viele Namen
Da diese Pflanze auf der ganzen Welt geliebt wird, ist sie unter vielen verschiedenen Namen bekannt. Wenn du also nach ihr suchst oder im Urlaub von ihr hörst, begegnen dir oft diese Bezeichnungen:
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Deutsch: Japanische Mispel, Wollmispel
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Englisch: Loquat
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Spanisch: Níspero (oder Níspola)
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Italienisch: Nespolo (die Früchte heißen Nespoli)
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Japanisch: Biwa
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Chinesisch: Pípa
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(Hinweis: Sie wird oft einfach nur "Mispel" genannt, ist aber botanisch nicht mit der heimischen Echten Mispel / Mespilus germanica zu verwechseln!)
Herkunft: Ein weit gereister Exot
Trotz ihres Namens stammt die Japanische Wollmispel ursprünglich aus den gemäßigten Bergwäldern Zentralchinas. Von dort gelangte sie schon vor über 1.000 Jahren nach Japan, wo sie unter dem Namen „Biwa“ kultiviert und geliebt wird. Heute findet man sie im gesamten Mittelmeerraum, wo sie als beliebter Schattenspender und Obstbaum in Gärten und Innenhöfen wächst.
Wuchs: Tropische Eleganz fürs ganze Jahr
Die Wollmispel ist ein architektonisches Meisterwerk der Natur:
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Wuchsform: Ein immergrüner, kleiner Baum oder großer Strauch mit einer ausladenden Krone.
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Blätter: Ein absoluter Hingucker! Die Blätter sind riesig (bis zu 25 cm lang), ledrig, tief dunkelgrün und auf der Unterseite mit einem weichen, weiß-braunen Flaum („Wolle“) überzogen.
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Blütenpracht: Sie blüht, wenn alles andere schläft! Zwischen November und Februar erscheinen die cremeweißen, nach Mandeln und Vanille duftenden Blütenrispen.
Pflege: Mediterranes Flair für Kübel und Wintergarten
Obwohl sie exotisch aussieht, ist sie überraschend robust:
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Standort: Sonnig, warm und windgeschützt.
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Winterhärte: Ausgewachsene Pflanzen vertragen kurzzeitig Frost bis ca. -8 °C bis -10 °C. Da sie aber im Winter blüht, erfrieren die Blüten in unseren Breitengraden im Freiland oft, weshalb es dann keine Früchte gibt. Ideal ist die Haltung im großen Kübel, der hell und kühl (aber frostfrei!) überwintert wird. In sehr milden Weinbauregionen kann man sie mit Winterschutz auch auspflanzen.
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Wasser & Dünger: Im Sommer regelmäßig und durchdringend gießen (Staunässe vermeiden). Während der Wachstumsphase alle zwei Wochen mit einem hochwertigen Kübelpflanzendünger versorgen.
Geschmack: Der Sommer auf der Zunge
Wer sie einmal im Mittelmeerurlaub frisch vom Baum probiert hat, vergisst diesen Geschmack nie wieder:
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Größe & Aussehen: Die Früchte sind pflaumengroß, oval bis birnenförmig und leuchten in einem warmen Gelb-Orange.
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Aroma: Eine saftige, süß-säuerliche Geschmacksexplosion! Eine himmlische Mischung aus Pfirsich, Aprikose, Apfel und einem Hauch Zitrus.
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Verwendung: Am besten frisch aus der Hand naschen (die Schale lässt sich leicht abziehen). Sie eignen sich aber auch grandios für Marmeladen, Chutneys oder fruchtige Desserts.
Aussaatanleitung: So ziehst du deinen eigenen Baum
Die Anzucht aus Samen ist faszinierend und mit den richtigen Tricks sehr erfolgversprechend!
1. Vorbereitung der Samen Die Samen der Wollmispel sind von Natur aus empfindlich gegen zu starke Austrocknung. Du erhältst sie von uns in bester Qualität, sodass du zeitnah mit der Aussaat starten kannst.
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Lege die Samen vor der Aussaat für 24 Stunden in lauwarmes Wasser. Da die Samen keine harte Schale besitzen, dient dies nicht dem Aufweichen, sondern gibt dem Keimling einen optimalen Feuchtigkeits-Boost, um ihn aus der Ruhephase zu wecken.
2. Die Aussaat
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Substrat: Verwende lockere, nährstoffarme Anzuchterde, gerne gemischt mit etwas Sand oder Perlit.
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Saattiefe: Die Wollmispel ist ein Dunkelkeimer. Stecke die Samen etwa 1 bis 2 cm tief in die Erde.
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Klima: Halte die Erde gleichmäßig feucht (nicht nass!). Stelle das Anzuchtgefäß an einen sehr warmen Ort (ideal sind 22 °C bis 25 °C). Ein Mini-Gewächshaus oder eine über den Topf gespannte Klarsichtfolie (täglich lüften!) hilft, die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten.
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Geduld: Die Keimung erfolgt meist nach 3 bis 6 Wochen. Sobald sich das erste richtige Blattpaar nach den Keimblättern gebildet hat, können die kleinen Bäumchen vorsichtig in eigene Töpfe pikiert werden.
Besonderheiten, Kurioses & Wissenswertes
Tee aus Baumblättern: In der traditionellen chinesischen und japanischen Medizin werden die großen, ledrigen Blätter getrocknet und als „Biwa-Tee“ aufgebrüht. Ihm wird eine beruhigende Wirkung bei Husten und Magenbeschwerden nachgesagt.
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Samen nicht mitessen: Wie bei vielen Obstsorten der Rosengewächse (zu denen auch Äpfel und Kirschen gehören) enthalten die großen braunen Kerne der Frucht Blausäure und sollten nicht mitgegessen werden.
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Tolerant gegen Trockenheit: Sobald die Pflanze älter und gut eingewurzelt ist, verträgt sie auch längere Trockenperioden bemerkenswert gut – ein echtes Plus für heiße Sommer!