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Hahnenkamm-Korallenstrauch/ Ceibo (Erythrina crista-galli) - Samen
€2,80
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Der Korallenbaum, auch Hahnenkamm-Korallenstrauch genannt, botanisch Erythrina crista-galli, ist ein spektakuläres, verholzendes Ziergehölz aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er besticht durch seine exotischen, leuchtend karmesinroten Blütenstände, die an einen Hahnenkamm erinnern, und verleiht als imposante Kübelpflanze jeder Terrasse oder dem hellen Wintergarten ein unvergleichlich tropisches Flair.
Lieferumfang: Je 8 Samen
Tipps zur Aussaat im Überblick:
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Vorbehandlung: Die extrem harten Samen zwingend mit feinem Sandpapier anrauen (Skarifizierung) und anschließend für 24 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen lassen, bis sie sichtbar aufgedunsen sind.
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Vorzucht: Ganzjährig im Haus möglich, idealerweise im zeitigen Frühjahr ab Februar/März. Die Samen am besten einzeln in kleine Töpfe säen.
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Saattiefe: Etwa 1 bis 2 cm tief in lockeres, keimfreies Anzuchtsubstrat (gerne durch feinen Bims oder Perlit aufgelockert) setzen.
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Keimtemperatur: Eine konstante Bodenwärme von 22 bis 25 Grad Celsius ist für den Keimerfolg essenziell.
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Keimdauer: Nach fachgerechter Vorbehandlung meist zuverlässig innerhalb von 2 bis 4 Wochen.
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Feuchtigkeit: Substrat gleichmäßig feucht halten, Staunässe jedoch strikt vermeiden, um ein Faulen der Samen zu verhindern.
Besonderheiten der Art:
Ein charakteristisches Merkmal des Korallenbaums ist neben seiner beeindruckenden Blüte die auffällige Bedornung. Diese spitzen, gekrümmten Dornen befinden sich nicht nur an den holzigen Trieben, sondern oft auch an der Unterseite der Blattstiele der dreiteiligen, ledrigen Blätter. Als Mitglied der Schmetterlingsblütler ist er in der Lage, in Symbiose mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln Luftstickstoff zu binden, was ihn zu einer sehr genügsamen und robusten Pflanze macht.
Wuchsform, Standort und Pflege:
In Mitteleuropa wird der Korallenbaum als wuchskräftige Kübelpflanze kultiviert, die über die Jahre einen dicken, oft knorrigen und sehr malerischen Stamm ausbildet. Er benötigt einen vollsonnigen, extrem warmen und geschützten Standort. Während der sommerlichen Wachstumsphase hat die Pflanze einen hohen Wasser- und Nährstoffbedarf. Das Substrat sollte strukturstabil und durchlässig sein – eine Aufwertung der Erde mit mineralischen Bestandteilen wie Bims, Zeolith oder Lava ist hier ideal, da so eine ausreichende Wasserversorgung bei gleichzeitig guter Drainage gewährleistet wird. Vor dem ersten Frost muss das Gehölz eingeräumt werden. Da der Korallenbaum sein Laub im Winter abwirft, kann die Überwinterung problemlos dunkel und kühl (bei etwa 5 bis 10 Grad Celsius) erfolgen. Vor dem Einräumen oder im zeitigen Frühjahr wird die Pflanze stark zurückgeschnitten, da sich die Blütenanlagen stets an den neu austreibenden, diesjährigen Trieben bilden.
Blüte und Zierwert:
Zwischen Frühsommer und Herbst entfaltet die Pflanze an den Enden der jungen Triebe große, traubige Blütenstände. Die dichten, intensiv karmesinroten Schmetterlingsblüten haben eine wachsartige Textur und erinnern in ihrer Form stark an einen Hahnenkamm – was den lateinischen Artnamen "crista-galli" (Hahnenkamm) erklärt. Am natürlichen Standort sind diese farbenprächtigen, nektarreichen Blüten ein absoluter Magnet für Kolibris und Schmetterlinge.
Historie und Herkunft:
Der Korallenbaum stammt ursprünglich aus Südamerika, wo sein natürliches Verbreitungsgebiet weite Teile Argentiniens, Uruguays, Brasiliens und Paraguays umfasst. Dort wächst er bevorzugt in feuchten Niederungen, in Galeriewäldern und entlang von Flussläufen wie dem Río Paraná. Aufgrund seiner immensen kulturellen und ästhetischen Bedeutung wird er in seiner südamerikanischen Heimat tief verehrt: In Argentinien und Uruguay ist der Korallenbaum, dort meist "Ceibo" genannt, die offizielle Nationalblume und ein starkes Symbol für die regionale Naturverbundenheit.