erdmandel tigernuss chufa cyperus esculentus

Erdmandel/ Tigernuss/ Chufa (Cyperus esculentus) - Pflanzknollen - Der Snack der alten Ägypter

20 Knollen
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Erdmandel/ Tigernuss/ Chufa (Cyperus esculentus) - Pflanzknollen - Der Snack der alten Ägypter

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Erdmandel/ Tigernuss/ Chufa (Cyperus esculentus) - Pflanzknollen - Der Snack der alten Ägypter

20 Knollen

Bei der Kirche 3

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Bei der Kirche 3
35216 Biedenkopf
Deutschland

+491753361175
Die Erdmandel, auch Tigernuss oder Chufa genannt, ist eine absolut faszinierende Nutzpflanze aus der Familie der Sauergrasgewächse. Oberirdisch wächst sie als anspruchsloses, hellgrünes Ziergras, doch ihr wahres Geheimnis verbirgt sich unter der Erde: Dort bildet sie unzählige kleine, braune Knollen. Diese Erdmandeln haben ein herrlich süßes, intensiv nussiges Aroma, das stark an Mandeln oder Haselnüsse erinnert. Sie sind eine wunderbare Bereicherung für jeden Naschgarten und lassen sich auch hervorragend im Kübel auf dem Balkon kultivieren.

Lieferumfang: Je 20/ 100 Pflanzknollen (getrocknet)

Meine Erfahrungen und Tipps zur Pflanzung
Vorbereitung: Die kleinen Knollen sind im trockenen Zustand sehr hart. Ich weiche sie vor der Pflanzung für etwa 24 Stunden in lauwarmem Wasser ein, das beschleunigt den Austrieb enorm.
Pflanztiefe: Die Knollen setze ich etwa 3 bis 5 cm tief in die Erde.
Zeitpunkt: Ab Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, können die Knollen direkt ins Freiland oder in den Kübel auf Balkon und Terrasse gepflanzt werden. Eine Vorzucht im Haus ab April ist ebenfalls problemlos möglich.
Substrat: Eine lockere, sandige Erde ist für die Erdmandel zwingend erforderlich. Nur in einem lockeren Boden können sich die Knollen gut ausbreiten und später bei der Ernte leicht von der Erde getrennt werden. Ich mische meiner Pflanzerde daher immer einen großzügigen Anteil Sand bei.

Wuchsform, Höhe und Standort
Die Pflanze liebt einen vollsonnigen und warmen Standort. Das grasartige Laub wächst dicht und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 40 bis 60 cm. Im Kübel angebaut, rate ich zu breiten, flacheren Gefäßen (etwa 20 bis 30 cm tief), da die Pflanze ihre Knollen an unterirdischen Ausläufern eher in der Breite als in der Tiefe bildet. Erdmandeln benötigen regelmäßige Wassergaben und dürfen besonders in der Wachstumsphase im Hochsommer nicht komplett austrocknen. Düngegaben sind bei einer guten Pflanzerde in der Regel nicht nötig.

Ernte und Nutzung
Die Spannung steigt im späten Herbst, meist ab Ende Oktober oder November. Sobald die oberirdischen Grashalme anfangen gelb zu werden und vertrocknen, ist die Zeit für die Ernte gekommen. Ich grabe den Wurzelballen dann komplett aus, schüttle die lockere Erde ab und sammle die unzähligen kleinen Knollen ein. Nach gründlichem Waschen können sie direkt frisch genascht oder für eine längere Haltbarkeit an einem luftigen, warmen Ort getrocknet werden.

In der Küche sind Erdmandeln extrem vielseitig. Getrocknet und gemahlen sind sie eine glutenfreie, von Natur aus süße Alternative zu Mehl und Nüssen beim Backen oder fürs Müsli. In Spanien presst man aus ihnen traditionell die berühmte, eiskalte Erdmandelmilch (Horchata de Chufa) - eine absolute Erfrischung im Sommer.

Wichtige Inhaltsstoffe
Erdmandeln sind nicht nur extrem lecker, sondern gelten auch als echtes Superfood. Sie sind von Natur aus glutenfrei, sehr reich an wertvollen Ballaststoffen, pflanzlichem Eiweiß und gesunden, ungesättigten Fettsäuren. Zudem liefern sie eine beachtliche Menge an Vitamin E, Kalium und Magnesium.

Herkunft
Ursprünglich stammt die Erdmandel aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika, wo sie bereits im alten Ägypten als wertvolles Nahrungsmittel kultiviert und geschätzt wurde. Heute wird sie vor allem in der spanischen Region Valencia in großem Stil angebaut.

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