baob australischer affenbrotbaum adansonia gregorii

Boab/ Australischer Affenbrotbaum (Adansonia gregorii) - Samen

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baob australischer affenbrotbaum adansonia gregorii

Boab/ Australischer Affenbrotbaum (Adansonia gregorii) - Samen

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Boab/ Australischer Affenbrotbaum (Adansonia gregorii) - Samen

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35216 Biedenkopf
Deutschland

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Ein echtes Naturwunder und ein spektakulärer Überlebenskünstler aus dem australischen Outback: Die Adansonia gregorii, auch bekannt als Boab, ist die einzige Baobab-Art, die außerhalb Afrikas und Madagaskars heimisch ist. Mit ihrem charakteristischen, flaschenförmig verdickten Stamm (Caudex), der in der Natur als gewaltiger Wasserspeicher dient, holst du dir einen absoluten Exoten in deine Sammlung. Ein faszinierendes Highlight, das puristisches Wüstenflair verströmt und sich hervorragend für die Kultur im Topf oder als imposanter Zimmer-Bonsai eignet.

Lieferumfang: Je 10 Samen

Die Aussaat im Kurzüberblick

  • Vorbereitung: Die extrem harte Samenschale zwingend mit Schmirgelpapier anrauen, bis das hellere Innere leicht sichtbar wird. Danach mit heißem Wasser übergießen und 24h quellen lassen.

  • Saattiefe: ca. 1 bis 2 cm.

  • Keimtemperatur: Sehr wärmeliebend, 25 bis 30 Grad Celsius (Heizmatte dringend empfohlen).

  • Keimdauer: Meist 2 bis 6 Wochen, je nach Wärme und Vorbehandlung.

  • Substrat: Mineralische, extrem durchlässige Anzuchterde (Kakteenerde mit Bims/Perlit); nur ganz leicht feucht halten, niemals nass.

Wuchsform und zu erwartende Größe
Der Australische Affenbrotbaum wächst sehr langsam, entwickelt aber schon früh den typischen, verdickten Stamm, um Trockenperioden zu überstehen. In seiner Heimat wird er zu einem gigantischen, uralten Baumriesen. Im Kübel kultiviert bleibt er jedoch sehr handlich und wächst extrem kompakt. Durch gezielten Schnitt lässt er sich fantastisch als Solitärpflanze oder eindrucksvoller Bonsai formen.

Faszinierende Blüten und Laubrhythmus
In der Trockenzeit (die in unserem Winter stattfindet) legt der Boab eine strikte Ruhepause ein und wirft sein Laub komplett ab. Im Frühjahr treibt er dann wunderschöne, hellgrüne, handförmig gefiederte Blätter neu aus. Ältere Exemplare bilden zudem sehr große, cremeweiße Blüten, die sich oft erst in den späten Abendstunden öffnen und einen intensiven Duft verströmen, um in der Natur Nachtfalter anzulocken.

Vielseitige Nutzung und indigene Bedeutung In seiner australischen Heimat hat der Boab eine immense kulturelle und praktische Bedeutung für die Aborigines. Nahezu jeder Teil des Baumes wird traditionell genutzt: Das weiße, pudrige Fruchtmark der großen Kapseln schmeckt leicht säuerlich und ist extrem reich an Vitamin C. Auch die jungen Blätter und die fleischigen Pfahlwurzeln der Sämlinge sind essbar. In extremen Dürrezeiten diente der weiche, schwammige Stamm oft als lebensrettender Wasserspeicher. Die großen, verholzten Fruchtkapseln werden zudem aufwendig beschnitzt und als traditionelle Kunstwerke (die sogenannten „Boab Nuts“) geschätzt. In unseren Breitengraden steht für dich als Pflanzenliebhaber natürlich die Nutzung als faszinierende, seltene Zier- und Caudexpflanze im Vordergrund.

Standortwahl und die richtige Pflege
Als Savannenbewohner liebt diese Pflanze die absolute Vollsonne und größtmögliche Hitze. Ein sehr heller, warmer Platz am Südfenster oder im Sommer auf der Terrasse ist Pflicht. Das Substrat muss zwingend extrem durchlässig und mineralisch sein, da der fleischige Stamm bei Staunässe sofort fault. Im Sommer bei starkem Wachstum kannst du regelmäßig, aber durchdringend gießen – die Erde muss vor der nächsten Wassergabe jedoch immer wieder fast komplett abtrocknen.

Frosthärte und sichere Überwinterung
Der Boab ist absolut nicht frosthart und sehr kälteempfindlich. Sobald die Temperaturen im Herbst dauerhaft unter 15 Grad Celsius fallen, muss er in ein warmes Winterquartier umziehen (ideal sind helle 15 bis 20 Grad Celsius). In dieser Zeit wirft er seine Blätter ab. Die wichtigste Regel: Während der gesamten blattlosen Zeit im Winter darf die Pflanze gar nicht mehr gegossen werden! Der Caudex hat genug Wasser gespeichert. Erst wenn sich im Frühjahr neue grüne Blattspitzen zeigen, beginnst du langsam und schlückchenweise wieder mit dem Gießen.

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