Wasabi, Japanischer Meerrettich (Eutrema japonicum)

Wasabi (Eutrema japonicum)

7cm Topf
€4,60
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Wasabi, Japanischer Meerrettich (Eutrema japonicum)
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Wasabi (Eutrema japonicum)

€4,60
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Echte, frisch geriebene Schärfe, die ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse verspricht? Der Anbau dieser faszinierenden Pflanze lässt das Herz jedes Gourmet-Gärtners höherschlagen. Wasabi (Eutrema japonicum), auch als Japanischer Meerrettich bekannt, ist eine botanische und kulinarische Besonderheit. Sie besticht nicht nur als attraktive Strukturpflanze im Schattenbeet, sondern vor allem als absoluter Star in der Küche. Echter Wasabi ist eine Rarität, die weit entfernt ist von der handelsüblichen grünen Paste aus der Tube. Wer auf der Suche nach dem ultimativen, authentischen Geschmackserlebnis für den heimischen Garten ist und eine spannende Kulturpflanze sucht, wird hier fündig.

Lieferumfang: Kräftige Pflanzen im 9er Topf für je 6,20 € oder Jungpflanzen im 7cm Topf für je 4,60 €.

Wuchs & Aussehen

  • Lebensdauer: Mehrjährig und winterhart.

  • Wuchshöhe: Erreicht je nach Standort eine kompakte Höhe von etwa 30 bis 60 cm.

  • Habitus: Wächst als ausdauernde, krautige Pflanze. Die sattgrünen, herzförmigen Blätter sitzen an langen Stielen. An der Basis bildet die Pflanze mit der Zeit das begehrte, verdickte Rhizom (den Wurzelstock).

  • Blüte: Im Frühjahr (etwa ab März/April) treiben zarte, weiße bis leicht rosafarbene Blütenstände an lockeren Rispen aus.

  • Inhaltsstoffe: Im Gegensatz zu Chilis, die im Mund brennen, ist Wasabi reich an speziellen Senfölglycosiden (Isothiocyanaten). Diese sorgen für die charakteristische, intensive Schärfe, die sofort in die Nase steigt, aber nach kurzer Zeit angenehm wieder verfliegt.

Wissenswertes

  • Weitere Namen: Japanischer Meerrettich oder auch Wassermeerrettich.

  • Herkunft & Geschichte: Seine Heimat sind die kühlen, schattigen Bergregionen Japans. Dort wächst wilder Wasabi halb untergetaucht an den Rändern klarer, fließender Gebirgsbäche.

  • Kurioses aus der Welt: Wussten Sie, dass über 90 % des weltweit in Restaurants servierten "Wasabis" gar kein echter Wasabi ist? Meist handelt es sich um eine Mischung aus gewöhnlichem Meerrettich, Senf und grüner Lebensmittelfarbe. Echter Wasabi ist ein wertvolles Luxusgut, da sein Anbau als anspruchsvoll gilt. Traditionell wird das frische Rhizom auf einer speziellen Reibe aus Haifischhaut (Oroshigane) in kreisenden Bewegungen zu einer feinen Paste verarbeitet, um das volle Aroma zu entfalten.

Nutzung

  • Kulinarik & Küche: Als faszinierende Pflanze für kulinarische Gärtner bietet Wasabi gleich doppelten Nutzen. Die weithin bekannte, legendäre Würze wird aus dem herangewachsenen Rhizom der Pflanze gerieben. Was viele nicht wissen: Auch die großen, herzförmigen Blätter und die knackigen Stängel weisen eine leicht scharfe und äußerst schmackhafte Geschmacksnote auf und lassen sich hervorragend in der Küche verwenden.

Standort, Pflege & andere wichtige Dinge

  • Standort: Schattig bis halbschattig, zwingend kühl und windgeschützt. Pralle Mittagssonne verträgt die Pflanze nicht.

  • Pflege: Wasabi hat Durst! Das nährstoffreiche Substrat sollte konstant feucht gehalten werden (Staunässe ohne Sauerstoff ist jedoch zu vermeiden). Ein Platz am Teichrand eignet sich ideal, um die natürlichen Bedingungen an japanischen Bachläufen nachzuahmen.

  • Überwinterung: Die Pflanze ist erstaunlich robust. Eigene Erfahrungen zeigen: Bei mir erweist sie sich in der Kübelhaltung als frostfest bis unter -10°C.

Auspflanzen & Standort

  • Ab nach draußen: Kann vom Frühjahr bis zum Herbst gepflanzt werden.

  • Tipp für die Kultur: Da nicht jeder einen kühlen Bachlauf im Garten hat, ist die Kübelhaltung eine exzellente Alternative. Wählen Sie einen ausreichend großen Topf, verwenden Sie humose, nährstoffreiche Erde und stellen Sie den Kübel in den kühlen Schatten (z.B. unter Bäume oder an die Nordseite des Hauses). An heißen Sommertagen muss regelmäßig und durchdringend gegossen werden.


Wasabi in der Küche (DIY)

Da die Aufzucht eines dicken Rhizoms Geduld erfordert (oft 1,5 bis 2 Jahre), können Sie die Wartezeit perfekt mit dem kulinarischen Einsatz der oberirdischen Pflanzenteile überbrücken.

Würzige Wasabi-Blätter nutzen:

  • Als Salat-Highlight: Ernten Sie junge, zarte Blätter. Sie haben eine knackige Textur und eine angenehme, milde Schärfe. Einfach waschen, in Streifen schneiden und unter gemischte Blattsalate heben.

  • Eingelegte Stängel (Sanbaizu): Die Blattstiele können in feine Röllchen geschnitten und in einer Mischung aus Sojasauce, Reisessig und etwas Zucker kurz mariniert werden. Eine fantastische, frische Beilage zu Fisch oder Reisgerichten.

  • Pesto mit Kick: Pürieren Sie die Wasabi-Blätter mit hochwertigem Öl, gerösteten Nüssen und etwas Parmesan zu einem außergewöhnlichen Pesto, das jedem Nudelgericht eine spannende asiatische Note verleiht.

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