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Serpentin-Hauswurz (Sempervivum pittonii) - Rarität aus den Ost-Alpen
€4,30
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Ein echtes Juwel für Sammler und Sukkulenten-Fans: Die Sempervivum pittonii, auch als Serpentin-Hauswurz bekannt, ist eine absolute Rarität. Als streng geschützter Lokalendemit stammt sie ursprünglich aus den Ost-Alpen wie der Steiermark in Österreich und wächst dort auf ganz speziellen Gesteinsböden. Mit ihren kompakten, fein behaarten Rosetten und den auffälligen dunklen Blattspitzen ist diese Hauswurz ein perfektes, pflegeleichtes Sammlerstück für dein Alpinum, den Steingarten oder sonnige Tröge auf dem Balkon.
Lieferumfang: Je Rosette (ca. 1,5-2,5cm, wurzelnackt zum selbst bewurzeln)
Steckbrief: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
| Merkmal | Beschreibung |
| Botanischer Name | Sempervivum pittonii |
| Trivialname | Serpentin-Hauswurz, Pittoni-Hauswurz |
| Wuchsverhalten | Polsterbildend, flache Rosetten (ca. 1,5 bis 5 cm Durchmesser); bildet kleine Ausläufer |
| Blüte & Blatt | Klar- bis trübgelbe Sternblüten im Sommer; grüne, bewimperte Blätter mit dunkel-purpurfarbenen Spitzen |
| Temperatur | Absolut frosthart, liebt im Sommer vollsonnige, warme Plätze |
| Überwinterung | Problemlos im Freien, benötigt jedoch zwingend Schutz vor extremer Winternässe |
| Besonderheiten | Extrem seltene, endemische Art aus Österreich; kalkfliehend |
| Standortansprüche | Vollsonnig; extrem durchlässiges, kalkfreies Substrat (ideal ist Gesteinsschotter, Lava oder Bims) |
Eine alpine Rarität für deinen Garten
Die Serpentin-Hauswurz ist ein echtes Highlight für Liebhaber alpiner Gewächse. Die kleinen, eng aneinander liegenden Rosetten mit ihren dunkelroten bis braunen Spitzen sehen nicht nur faszinierend aus, sondern bilden mit der Zeit dichte, teppichartige Polster. Im Hochsommer schieben sich dann die bis zu 20 cm hohen Blütenstände mit ihren sternförmigen, hellgelben Blüten empor – ein toller Kontrast zum Laub und ein Magnet für nützliche Insekten.
Standortwahl und die richtige Pflege
Wie es sich für eine Hauswurz gehört, liebt auch die Sempervivum pittonii die pralle Sonne. Ein vollsonniger Platz im Steingarten, in Trockenmauern oder in flachen Schalen ist genau das Richtige. Da sie in der Natur fast ausschließlich auf Serpentingestein wächst, reagiert sie empfindlich auf zu viel Kalk. Verwende daher am besten ein mineralisches, leicht saures bis neutrales und extrem durchlässiges Substrat. Eine Mischung mit einem hohen Anteil an grobem Sand, feinem Bims oder Lava eignet sich hier hervorragend, damit das Wasser nach einem Regenguss sofort ablaufen kann. Staunässe ist der größte Feind dieser sonst so genügsamen Pflanze.
Frosthärte und sichere Überwinterung
Die Sempervivum pittonii stammt aus den alpinen Regionen und ist daher von Natur aus absolut frosthart und robust gegenüber eisigen Temperaturen. Du kannst sie das ganze Jahr über bedenkenlos im Freien kultivieren. Die einzige wirkliche Gefahr im Winter ist nicht die Kälte, sondern zu viel Nässe. Dauerhafter Regen oder schmelzender Schnee, der im Substrat nicht abfließen kann, führt schnell zu Fäulnis an den dichten Rosetten. Ein leicht regengeschützter Platz oder eine exzellente Drainage im Topf und Beet sind daher das A und O, damit diese alpine Schönheit im Frühjahr wieder gesund und munter durchstarten kann. Düngen musst du sie praktisch gar nicht – sie ist ein echter Überlebenskünstler auf kargem Boden.