schwarze maulbeere morus nigra

Schwarze Maulbeere (Morus nigra "Abtei Brauweiler") – Veredelter Klon der ältesten Maulbeere Deutschlands

€25,00
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schwarze maulbeere morus nigra
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Schwarze Maulbeere (Morus nigra "Abtei Brauweiler") – Veredelter Klon der ältesten Maulbeere Deutschlands

€25,00

Der Mathilden-Maulbeerbaum: Ein lebendiges Stück Geschichte aus der Abtei Brauweiler

Holen Sie sich ein echtes, lebendes Naturdenkmal in Ihren eigenen Garten! Dieser Baum ist nicht einfach nur eine Schwarze Maulbeere – er ist ein 100-prozentig genetisch identischer Klon des legendären, über 1000 Jahre alten Maulbeerbaums der Abtei Brauweiler. Durch modernste botanische Verfahren ist es gelungen, das exakte Erbgut dieses uralten Charakterbaums zu bewahren. Eine absolute Rarität für Liebhaber historischer Pflanzen, die den Zauber des Mittelalters mit himmlisch süßen Früchten vereint.

Lieferumfang: Veredelte Jungpflanze (genetischer Klon aus Gewebekultur) im 3-Liter Topf (ca. 50cm).

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick

Merkmal Beschreibung
Botanischer Name: Morus nigra (Klon 'Abtei Brauweiler')
Wuchsform: Malerischer, sommergrüner Baum mit knorriger, charakterstarker Krone im Alter
Früchte: Tiefdunkle bis schwarze, brombeerähnliche Maulbeeren mit intensiv süß-aromatischem Geschmack
Besonderheit: Exakte genetische Kopie (Gewebekultur) des ältesten Maulbeerbaums Deutschlands; veredelt auf starker Unterlage
Standort: Vollsonnig, warm und windgeschützt; bevorzugt tiefgründige, durchlässige und kalkhaltige Böden

Geschichte & Mythos: Die Vision der Mathilde

Um den Ursprungsbaum in Brauweiler rankt sich eine der faszinierendsten Gründungssagen des Rheinlandes. Der Legende nach ruhte sich Mathilde, die Tochter Kaiser Ottos II. und Ehefrau des lothringischen Pfalzgrafen Ezzo, um das Jahr 1024 im Schatten eines großen Maulbeerbaums aus. Im Schlaf erschien ihr eine göttliche Vision, die sie dazu veranlasste, genau an diesem Ort ein Kloster zu stiften – die heutige Abtei Brauweiler.

Noch heute steht das ehrwürdige Original im Wirtschaftshof der Abtei. Der knorrige Baum hat Kriege, Stürme und Jahrhunderte überdauert und gilt als ältester Maulbeerbaum Deutschlands. Mit diesem Klon pflanzen Sie exakt denselben Baum, unter dessen Blättern einst eine Kaisertochter deutsche Geschichte schrieb.

Botanische Meisterleistung: Gewebekultur und Veredelung

Um die einzigartige Genetik dieses Naturdenkmals für die Nachwelt zu sichern, wurde das Ursprungsmaterial über eine hochkomplexe In-vitro-Gewebekultur im Labor vermehrt. Das bedeutet: Ihre Pflanze ist kein gewöhnlicher Sämling, der genetische Abweichungen aufweist, sondern ein exakter, 1:1 identischer Klon des über 1000 Jahre alten Originals.

Zusätzlich wurde dieser Klon fachmännisch auf eine robuste Morus nigra-Unterlage veredelt. Dies garantiert nicht nur eine perfekte Verträglichkeit und höchste Wuchskraft, sondern sorgt auch dafür, dass die Pflanze deutlich widerstandsfähiger ist und sehr viel früher ihre ersten Erträge liefert als ein wurzelechtes Exemplar.

Die Früchte: Das schwarze Gold des Mittelalters

Die Schwarze Maulbeere wurde bereits in der Antike und im Mittelalter wegen ihrer köstlichen Früchte als klösterliche Heil- und Naschpflanze verehrt. Im Hochsommer reifen die länglichen, tiefschwarzen Beeren heran. Sie sind extrem saftig und besitzen ein unvergleichlich intensives, süß-fruchtiges Aroma mit einer ganz feinen, erfrischenden Säure. Da die Beeren sehr weich sind und sich kaum transportieren lassen, ist der Frischverzehr direkt vom eigenen Baum ein exklusiver Luxus.

Standort, Pflege und besondere Winterhärte

Damit sich der historische Klon optimal entwickelt, benötigt er einen warmen, sonnigen und windgeschützten Platz – idealerweise vor einer wärmeabstrahlenden Südwand oder in einem milden Innenhof. Der Boden sollte tiefgründig und gut durchlässig sein, denn die fleischigen Wurzeln der Maulbeere vertragen absolut keine Staunässe.

Zur Winterhärte:

Das über 1000 Jahre alte Original im Rheinland ist der beste Beweis für die enorme klimatische Widerstandsfähigkeit dieser Genetik. Ausgewachsene Bäume sind in unseren Breitengraden absolut frosthart (bis ca. -20 °C) und trotzen auch strengen Wintern. Dennoch muss das frische Holz Ihrer veredelten Jungpflanze am neuen Standort erst noch aushärten. In den ersten zwei bis drei Standjahren ist daher ein leichter Winterschutz essenziell:

  • Wurzelschutz: Häufeln Sie im späten Herbst eine dicke Schicht aus trockenem Laub, Rindenmulch oder Reisig rund um den Stammfuß an. Das schützt den empfindlichen Wurzelhals vor tiefem Bodenfrost.

  • Stammschutz: In sehr rauen Lagen oder bei eisigen Ostwinden (Kahlfrost) empfiehlt es sich, den jungen Stamm mit einem atmungsaktiven Frostschutzvlies oder Jutegewebe zu umwickeln, um Frostrissen in der Rinde vorzubeugen.

  • Umgang mit Spätfrösten: Sollte ein später Frost im Frühjahr die sehr früh austreibenden, frischen Blätter oder Spitzen erwischen, ist das kein Grund zur Sorge. Die Morus nigra besitzt eine enorme Regenerationskraft und treibt aus schlafenden Augen willig wieder neu aus.

Hat der Baum diese anfängliche Etablierungsphase gemeistert und tiefe Wurzeln gebildet, benötigt er keinerlei Schutz mehr. Er entwickelt sich zu einem extrem anspruchslosen, hitze- und trockenheitsresistenten Gehölz, das Ihnen jahrzehntelang Freude bereiten wird.

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