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Gewöhnliche Jacquemontie/ Hairy Clustervine (Jacquemontia tamnifolia) - Samen - Winde mit Himmelblauem Spektakel
€2,80
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Die Gewöhnliche Jacquemontie, botanisch Jacquemontia tamnifolia und ursprünglich unter dem Namen Ipomoea tamnifolia klassifiziert, ist eine rasch wüchsige und überaus faszinierende Kletterpflanze aus der Familie der Windengewächse. Mit ihren weich behaarten, herzförmigen Blättern und den außergewöhnlichen, flauschigen Blütenköpfen, aus denen unzählige kleine, leuchtend blaue Sternblüten entspringen, ist sie eine echte florale Besonderheit. Diese wärmeliebende Rarität bringt schnell üppiges, tropisches Flair auf Balkon und Terrasse und ist zudem ein wahrer Magnet für nützliche Bestäuber.
Lieferumfang: Je 10/ 30 Samen
Tipps zur Aussaat im Überblick:
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Vorzucht: Ab März bis April im Haus an einem hellen und sehr warmen Platz, Direktsaat im Freiland erst ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
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Saattiefe: Die Samen etwa 0,5 bis 1 cm tief in das Substrat setzen und leicht andrücken (ein vorheriges Einweichen der Samen in lauwarmem Wasser für ca. 12 Stunden kann die Keimung beschleunigen)
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Keimtemperatur: 20 bis 25 Grad Celsius (Bodenwärme ist sehr vorteilhaft)
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Keimdauer: In der Regel zwischen 7 und 21 Tagen
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Feuchtigkeit: Das Aussaatsubstrat stets leicht feucht, aber auf keinen Fall nass halten
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Auspflanzen: Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, in größere Gefäße oder ins Beet setzen und direkt eine Rankhilfe anbieten
Wuchsform, Standort und Pflege:
Als kletternde Winde erreicht die Gewöhnliche Jacquemontie innerhalb einer Saison zügig Wuchshöhen von 2 bis 3 Metern. Sie schlingt sich eigenständig empor und benötigt zwingend ein Klettergerüst, ein Spalier, gespannte Schnüre oder einen Zaun als Stütze. Der ideale Standort ist vollsonnig, warm und bestmöglich windgeschützt. Ein gut durchlässiger, normaler Gartenboden reicht völlig aus. Zu stark gedüngte oder extrem stickstoffreiche Böden führen zu einem starken Blattwachstum, was jedoch auf Kosten der Blütenbildung geht. Da die Pflanze in Mitteleuropa einjährig kultiviert wird, ist sie im Herbst nicht frosthart. Bei einer Kübelkultur sollte durch strukturgebende Zusätze wie Sand, Bims oder Perlite für eine exzellente Drainage gesorgt werden, um Staunässe zu verhindern.
Nutzung und Zierwert:
Neben ihrer Rolle als florales Highlight eignet sich die kletterfreudige Pflanze ideal als natürlicher, schnell wachsender Sichtschutz für Balkone und Sitzplätze. Innerhalb weniger Wochen lassen sich kahle Zäune, Pergolen oder Rankgitter in ein dichtes, grünes Blätterdach verwandeln. Alternativ ist auch eine hängende Kultivierung in großen Blumenampeln (Hanging Baskets) möglich, bei der die Triebe malerisch über den Gefäßrand herabfallen. Ab dem Hochsommer bis in den frühen Herbst hinein bildet sie ihre markanten, pelzig behaarten Blütenstände, aus denen sich täglich neue azurblaue Trichterblüten öffnen. Ökologisch bietet die Jacquemontie einen großen Nutzen im Garten: Die unzähligen, kontinuierlich neu erscheinenden Blüten stellen über Monate hinweg eine äußerst attraktive und zuverlässige Nektarquelle für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge dar.
Herkunft:
Ursprünglich stammt Jacquemontia tamnifolia aus den tropischen und subtropischen Regionen des amerikanischen Kontinents, wo ihr Verbreitungsgebiet vom Südosten der USA über Mittelamerika bis ins nördliche Südamerika reicht. Sie wächst dort wild an sonnigen Wegrändern und in Gebüschen. Botanisch wurde sie zunächst als Ipomoea tamnifolia den Prunkwinden zugeordnet, bevor sie später in die eigene Gattung Jacquemontia umgruppiert wurde. Aufgrund ihrer Robustheit und der spektakulären blauen Blüten erfreut sie sich in Mitteleuropa einer wachsenden Beliebtheit als exotische, einjährige Zierpflanze.