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Andenbeere/Kapstachelbeere (Physalis peruviana) - Samen

15 Samen
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Andenbeere/Kapstachelbeere (Physalis peruviana) - Samen

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Andenbeere/Kapstachelbeere (Physalis peruviana) - Samen

15 Samen

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Bei der Kirche 3
35216 Biedenkopf
Deutschland

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Die Kapstachelbeere, oft einfach Physalis genannt, ist ein echtes Highlight für jeden Naschgarten. Wer einmal die reifen, leuchtend orangen Beeren frisch vom eigenen Strauch geerntet hat, wird den intensiven, süß-säuerlichen und wunderbar exotischen Geschmack nicht mehr missen wollen. In meiner Kultur hat sie sich als wuchsfreudige und ertragreiche Pflanze bewährt, die sich im großen Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse besonders wohlfühlt.

Lieferumfang: Je 15/ 50 Samen

Meine Erfahrungen und Tipps zur Aussaat

  • Vorzucht: Ich empfehle, die Samen ab Februar bis spätestens April im Haus vorzuziehen.

  • Saattiefe: Die Samen nur ganz leicht, etwa 0,5 cm tief, mit Anzuchterde bedecken und sanft andrücken.

  • Keimtemperatur: Für eine erfolgreiche Keimung ist konstante Wärme von 22 bis 25 Grad Celsius enorm wichtig.

  • Keimdauer: Meistens zeigen sich die ersten Keimlinge nach 2 bis 3 Wochen.

  • Feuchtigkeit: Das Substrat halte ich durchgehend leicht feucht, vermeide aber strikt Staunässe.

  • Auspflanzen: Erst nach den Eisheiligen Mitte Mai dürfen die Jungpflanzen dauerhaft nach draußen.

Standort und Pflege
Die Andenbeere liebt die volle Sonne. Je mehr Licht und Wärme sie bekommt, desto süßer werden die Früchte. Ich pflanze sie gerne in richtig große Kübel. Ein Volumen von mindestens 20 bis 30 Litern ist ideal, da die Pflanze enorm wächst, gut 1,5 bis 2 Meter hoch werden kann und an warmen Tagen einen sehr hohen Wasserbedarf hat.

Beim Thema Dünger ist absolute Vorsicht geboten. Ich verzichte mittlerweile auf spätere Düngegaben, da diese von der Pflanze teilweise gar nicht gut vertragen werden. Zudem führt zu viel Stickstoff oft nur dazu, dass die Pflanze zwar riesig wird, aber fast ausschließlich meterlanges Blattwerk und kaum Blüten ausbildet. Ich pflanze sie stattdessen einfach direkt in eine gute, hochwertige Erde – das reicht ihr als Basis für die gesamte Saison völlig aus.

Ganz wichtig: Im Gegensatz zu Tomaten darf die Physalis auf keinen Fall ausgegeizt werden! Die Blüten und späteren Früchte bilden sich direkt in den Verzweigungen der Triebe. Wer hier Triebe entfernt, schneidet seine eigene Ernte ab.

Ernte und Wichtiger Hinweis
Geerntet wird erst, wenn der pergamentartige Lampion, der die Frucht umhüllt, komplett hellbraun und trocken ist und die Beere darin eine tief orange Farbe angenommen hat.

Achtung: Die Physalis ist ein Nachtschattengewächs. Alle grünen Pflanzenteile sowie noch unreife, grünliche Beeren enthalten giftiges Solanin und dürfen nicht verzehrt werden.

Überwinterung
Obwohl sie oft nur einjährig gezogen wird, ist die Pflanze eigentlich mehrjährig. Ich schneide meine Pflanzen vor dem ersten Frost kräftig zurück und überwintere sie hell und kühl bei etwa 10 bis 15 Grad Celsius. Im nächsten Jahr treiben sie so deutlich früher aus und bescheren eine noch reichere Ernte.

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