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Andenbeere/Kapstachelbeere `Peters Beste` (Physalis peruviana) - Samen - Aromatische und ertragreiche Sorte
€2,50
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Die Kapstachelbeere 'Peters Beste' ist ein absolutes Highlight für jeden Naschgarten. Ich habe diese Sorte speziell für mein Sortiment ausgewählt, da sie außergewöhnlich aromatische Früchte liefert und extrem ertragreich ist. Zwar wächst sie enorm kräftig, bleibt dabei jedoch deutlich buschiger und kompakter als viele klassische Physalis-Sorten. Zwischen Juni und September bildet sie unzählige hellgelbe Blüten mit einer markanten dunklen Mitte. Bereits ab Mitte Juli bis tief in den Herbst hinein entwickeln sich daraus die typischen Lampions, in denen die leuchtend orangen, süß-säuerlichen Beeren heranreifen. Im ersten Jahr kann eine einzige Pflanze mühelos bis zu 200 dieser exotischen Früchte tragen. Überwintere ich die Pflanzen erfolgreich, fällt die Ernte im zweiten Standjahr sogar noch üppiger aus. In meiner Kultur hat sie sich als perfekter Kandidat für große Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse bewährt.
Lieferumfang: Je 10 Samen
Tipps zur Aussaat:
| Eigenschaft | Hinweis |
| Vorzucht (Haus) | Ab Februar bis spätestens April vorziehen |
| Saattiefe | Ca. 0,5 cm tief mit Anzuchterde bedecken und sanft andrücken |
| Keimtemperatur | 22 bis 25 Grad Celsius (konstante Wärme ist enorm wichtig) |
| Keimdauer | 14 bis 21 Tage |
| Feuchtigkeit | Substrat durchgehend leicht feucht halten, Staunässe strikt vermeiden |
| Auspflanzen | Erst nach den Eisheiligen Mitte Mai dauerhaft nach draußen setzen |
Standort und Pflege:
Die Andenbeere liebt die volle Sonne. Je mehr Licht und Wärme sie bekommt, desto süßer werden die Früchte. Ich pflanze 'Peters Beste' gerne in richtig große Kübel. Ein Volumen von mindestens 20 bis 30 Litern ist ideal, da die Pflanze enorm wächst, gut 1,5 bis 2 Meter hoch werden kann und an warmen Tagen einen sehr hohen Wasserbedarf hat.
Beim Thema Dünger ist absolute Vorsicht geboten. Ich verzichte mittlerweile auf spätere Düngegaben, da diese von der Pflanze teilweise gar nicht gut vertragen werden. Zudem führt zu viel Stickstoff oft nur dazu, dass die Pflanze zwar riesig wird, aber fast ausschließlich meterlanges Blattwerk und kaum Blüten ausbildet. Ich pflanze sie stattdessen einfach direkt in eine gute, hochwertige Erde – das reicht ihr als Basis für die gesamte Saison völlig aus.
Ganz wichtig: Im Gegensatz zu Tomaten darf die Physalis auf keinen Fall ausgegeizt werden! Die Blüten und späteren Früchte bilden sich direkt in den Verzweigungen der Triebe. Wer hier Triebe entfernt, schneidet seine eigene Ernte ab.
Ernte und Wichtiger Hinweis:
Geerntet wird erst, wenn der pergamentartige Lampion, der die Frucht umhüllt, komplett hellbraun und trocken ist und die Beere darin eine tief orange Farbe angenommen hat.
Überwinterung:
Obwohl sie oft nur einjährig gezogen wird, ist die Pflanze eigentlich mehrjährig. Ich schneide meine Pflanzen vor dem ersten Frost kräftig zurück und überwintere sie hell und kühl bei etwa 10 bis 15 Grad Celsius. Im nächsten Jahr treiben sie so deutlich früher aus und bescheren eine noch reichere Ernte.