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Indische Sandmalve/ Bala (Sida cordifolia) - Samen - Traditionelle Nutzung als Heilpflanze seit über 2000 Jahren
€2,10
Retrait disponible à Bei der Kirche 3
Habituellement prête en 24 heures
Die Indische Sandmalve, im Ayurveda unter dem Namen Bala (übersetzt: Stärke oder Kraft) bekannt, ist ein faszinierender, aufrecht wachsender Halbstrauch aus der Familie der Malvengewächse. Sie zeichnet sich durch ihre herzförmigen, samtig weich behaarten Blätter und die zarten, hellgelben bis orangefarbenen Blüten aus, die einen Durchmesser von etwa 1,5 bis 2 cm erreichen. Diese öffnen sich vor allem in den Vormittagsstunden. In ihrer asiatischen Heimat wird sie seit Jahrtausenden als wertvolle traditionelle Pflanze geschätzt. Im heimischen Garten oder auf dem Balkon ist sie eine wärmeliebende, exotische Rarität, die sich hervorragend für die Kübelkultur eignet.
Lieferumfang: Je 20/ 100 Samen
Die Aussaat im Kurzüberblick
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Vorbereitung: Die Samen für etwa 12 bis 24 Stunden in lauwarmem Wasser quellen lassen, um die Keimung zu beschleunigen.
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Saattiefe: Die Samen ca. 0,5 cm tief in das Substrat setzen und leicht andrücken.
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Keimtemperatur: Konstante Wärme ist hier der Schlüssel zum Erfolg, ideal sind 22 bis 26 Grad Celsius.
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Keimdauer: In der Regel 1 bis 3 Wochen. Eine Abdeckung (Mini-Gewächshaus) hilft, die Luftfeuchtigkeit konstant hoch zu halten.
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Substrat: Durchlässige Anzuchterde, gerne mit etwas Sand oder Perlite aufgelockert. Konstant leicht feucht, aber keinesfalls nass halten.
Wuchsform, Höhe und Standort Sida cordifolia liebt einen vollsonnigen, warmen und geschützten Platz. An den Boden stellt sie keine extremen Ansprüche, er sollte jedoch locker und durchlässig sein. Sie verträgt trockene Phasen recht gut, da sie eine stark ausgeprägte, tiefgehende Pfahlwurzel bildet, die in der Natur leicht eine Länge von bis zu 1 Meter erreichen kann. Ausgepflanzt an ihren natürlichen Standorten kann die Pflanze eine Höhe von bis zu 1,5 Metern erreichen. Im Topf oder Kübel wächst sie meist zu einem kompakten, gut handhabbaren Strauch heran und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 60 bis 120 cm.
Kübelhaltung und Überwinterung
Da die Indische Sandmalve aus den Tropen und Subtropen stammt, ist sie in unseren Breitengraden absolut nicht winterhart. Sie kann wahlweise als schnelle einjährige Sommerpflanze gezogen oder im Kübel kultiviert und mehrjährig gehalten werden. Für die Überwinterung benötigt sie einen hellen, frostfreien Platz bei etwa 10 bis 15 Grad Celsius. Das Gießen in den Wintermonaten unbedingt stark reduzieren, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Herkunft
Ursprünglich in Indien beheimatet, hat sie sich als wärmeliebende Pflanze mittlerweile in vielen tropischen und subtropischen Gebieten der Welt ausgebreitet.
Traditionelle Nutzung und Besonderheiten
In der ayurvedischen Kultur gehört Bala zu den wichtigsten und ältesten bekannten Pflanzen. Der Name, der übersetzt Kraft oder Stärke bedeutet, verweist auf die historische Verwendung der Wurzeln und Blätter, die in ihrer Heimat traditionell für stärkende Aufgüsse und Extrakte genutzt werden.Neben der Bedeutung in der fernöstlichen Naturkunde hat die Pflanze jedoch auch einen ganz praktischen, handwerklichen Nutzen. Die zähen, stark faserigen Stängel der Indischen Sandmalve lassen sich zu widerstandsfähigen Schnüren verarbeiten. In vielen Regionen Asiens werden die getrockneten Triebe zudem traditionell gebündelt, um daraus einfache, aber extrem robuste Besen herzustellen.
Wichtige Inhaltsstoffe
Botanisch und phytochemisch ist die Indische Sandmalve äußerst interessant. Zu den bekanntesten und am besten erforschten Inhaltsstoffen der Pflanze zählen verschiedene Alkaloide, insbesondere Ephedrin und Pseudoephedrin, welche unter anderem die stimulierende Wirkung in der traditionellen Anwendung erklären. Darüber hinaus enthält die Pflanze Alkaloide wie Vasicin und Vasicinon sowie verschiedene Phytosterine, wertvolle Fettsäuren und Harze.
Bitte beachten: Obwohl die Pflanze eine lange Geschichte in der traditionellen Anwendung besitzt, biete ich die Samen hier ausdrücklich nur für die Anzucht als Zierpflanze und als botanisches Sammelobjekt an.