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Tee-Hibiskus/ Roselle/ Karkadeh (Hibiscus sabdariffa) - Samen - Der afrikanische Tee-Hibiskus für deinen Garten

10 Samen
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Tee-Hibiskus/ Roselle/ Karkadeh (Hibiscus sabdariffa) - Samen - Der afrikanische Tee-Hibiskus für deinen Garten

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Tee-Hibiskus/ Roselle/ Karkadeh (Hibiscus sabdariffa) - Samen - Der afrikanische Tee-Hibiskus für deinen Garten

10 Samen

Bei der Kirche 3

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Bei der Kirche 3
35216 Biedenkopf
Tyskland

+491753361175
Hibiscus sabdariffa, unter anderem auch bekannt als Roselle, Karkadeh, Afrikanische Malve oder Sabdariff-Eibisch, ist eine faszinierende Pflanze, die optische Reize mit einem enormen kulinarischen Nutzwert verbindet. Sie wächst als buschiger, rotstieliger Strauch und bildet wunderschöne, zartgelbe bis leicht rosa Blüten mit einem tiefroten Auge. Der eigentliche Schatz dieser Pflanze offenbart sich jedoch nach der Blüte: Die fleischigen, leuchtend roten Kelchblätter (Calyxen) schwellen an und können geerntet werden. Ich bin von der Vielseitigkeit dieser Malvenart absolut begeistert, denn sie ist nicht nur eine exotische Zierde im Garten, sondern liefert auch die Grundlage für den weltbekannten, säuerlich-erfrischenden Hibiskustee.

Lieferumfang: Je 10/ 50 Samen

Aussaat auf einen Blick:

Eigenschaft Hinweis
Vorzucht (Haus) Februar bis April
Saattiefe 0,5 bis 1 cm
Keimtemperatur 22 bis 25 Grad Celsius (konstante Wärme ist wichtig)
Keimdauer 10 bis 20 Tage


Wuchsform, Standort und Pflege:
In unseren Breitengraden wird die Roselle als einjährige Pflanze kultiviert, da sie keinerlei Frost verträgt. Sie wächst strauchartig, stark verzweigt und erreicht bei guten Bedingungen eine Höhe von 1,5 bis 2 Metern. Die Pflanze ist ein absoluter Sonnenanbeter und benötigt den wärmsten, sonnigsten und windgeschütztesten Platz, den der Garten, Balkon oder das Gewächshaus zu bieten hat. Ein durchlässiges, nährstoffreiches Substrat ist ideal. An heißen Sommertagen hat Hibiscus sabdariffa einen recht hohen Wasserbedarf, Staunässe muss jedoch strikt vermieden werden. Eine regelmäßige Düngung während der Wachstumsphase fördert einen kräftigen Wuchs und eine reiche Blüten- und Kelchbildung.

Ernte und Nutzung:
Etwa drei bis vier Wochen nach dem Verblühen sind die roten, fleischigen Kelchblätter prall und erntereif. Sie können frisch oder getrocknet verwendet werden und ergeben einen herrlich tiefroten Tee, der reich an Vitamin C ist und angenehm fruchtig-säuerlich schmeckt – im Sommer eisgekühlt ein perfekter Durstlöscher, im Winter ein wärmendes Heißgetränk. Da die Kelche von Natur aus sehr viel Pektin enthalten, eignen sie sich zudem hervorragend zur Herstellung von leuchtend roten Sirups, Gelees oder exotischen Marmeladen, oft ganz ohne zusätzliches Geliermittel.

Auch die jungen Blätter der Pflanze sind essbar. Sie geben frischen Salaten eine leicht säuerliche, pikante Note und werden in der westafrikanischen Küche traditionell wie Spinat gedünstet. Sogar die robusten Stängel haben einen Nutzen: Aus ihnen lassen sich reißfeste Bastfasern (die sogenannte Rosellahanf) gewinnen, die traditionell als Jute-Ersatz dienten.

Historisches und Herkunft:
Botanisch gehört Hibiscus sabdariffa zur großen Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die ursprüngliche Heimat der Pflanze liegt im tropischen Westafrika, vermutlich in der Region des heutigen Sudan. Schon die Pharaonen im alten Ägypten sollen den erfrischenden, tiefroten Aufguss sehr geschätzt haben, und bis heute wird der Karkadeh-Tee in vielen Teilen Nord- und Westafrikas als traditionelles Begrüßungsgetränk gereicht.

Im Laufe der Jahrhunderte, insbesondere während des 16. und 17. Jahrhunderts, verbreitete sich die Pflanze entlang der historischen Handelsrouten weltweit in den Tropen und Subtropen. Sie wurde zu einer unverzichtbaren Nutzpflanze in Asien sowie in Mittel- und Südamerika, wo sie sich schnell anpasste und zu einem festen Bestandteil der regionalen Ess- und Trinkkulturen entwickelte.

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