{"product_id":"oca-knolliger-sauerklee-oxalis-tuberosa-inka-knollengemuese","title":"Oca\/ Knolliger Sauerklee (Oxalis tuberosa) - Das bunte Gold der Inka","description":"\u003cdiv class=\"markdown markdown-main-panel stronger enable-updated-hr-color\" id=\"model-response-message-contentr_c4fb875c9871ca95\" aria-live=\"polite\" aria-busy=\"false\" dir=\"ltr\"\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"1\"\u003eBunte, geriffelte Knollen, die leuchten wie kleine Edelsteine? Der Anblick dieses faszinierenden Gemüses zieht garantiert Blicke auf sich! Die Oca ist nicht nur eine echte Rarität in unseren Gärten, sondern nach der Kartoffel das wichtigste Wurzelgemüse der Anden. Wer Lust auf ein neues, erfrischendes Geschmackserlebnis hat, wird bei diesem Knollengemüse fündig: Die spektakulär gefärbten Knollen in Rot-, Rosa-, Gelb-, Weiß- und Orangetönen vereinen eine knackige Textur mit einem feinen, zitronig-frischen Aroma, das beim Kochen herrlich süßlich und nussig wird – genau so, wie die Inkas es schon vor Jahrtausenden schätzten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"2\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"2\" data-index-in-node=\"0\"\u003eLieferumfang:\u003c\/b\u003e Je Jungpflanze im 7cm Topf.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"3\"\u003eWuchs \u0026amp; Aussehen\u003c\/h3\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"4\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"4,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eLebensdauer:\u003c\/b\u003e Mehrjährig, wird bei uns jedoch meist einjährig kultiviert, da die Knollen im späten Herbst geerntet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"4,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eWuchshöhe:\u003c\/b\u003e Wächst als buschige, kompakte Pflanze und erreicht etwa 30 bis 50 cm Höhe.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4,2,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"4,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eHabitus:\u003c\/b\u003e Bodendeckend und kissenartig mit fleischigen, rot überlaufenen Stängeln und saftig grünen, kleeartigen Blättern. Sie macht sich auch wunderbar als dekorative Unterpflanzung.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4,3,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"4,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eBlüte \u0026amp; Frucht:\u003c\/b\u003e Im Sommer zeigen sich kleine, leuchtend gelbe Trichterblüten. Das eigentliche Highlight wächst aber im Verborgenen unter der Erde: die bunten, glänzenden Knollen mit ihrer markanten, gefurchten Struktur.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4,4,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"4,4,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eInhaltsstoffe:\u003c\/b\u003e Oca gehört zur Familie der Sauerkleegewächse und enthält – genau wie Rhabarber oder Sauerampfer – Oxalsäure, die ihr roh die erfrischende Säure verleiht. Wer empfindlich auf Oxalsäure reagiert, sollte sie vorzugsweise gekocht genießen.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"5\"\u003eWissenswertes\u003c\/h3\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"6\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"6,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"6,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eWeitere Namen:\u003c\/b\u003e Neben der gängigen Bezeichnung Oca oder Oka ist die Pflanze im Deutschen als \u003cb data-path-to-node=\"6,0,0\" data-index-in-node=\"92\"\u003eKnolliger Sauerklee\u003c\/b\u003e oder \u003cb data-path-to-node=\"6,0,0\" data-index-in-node=\"117\"\u003ePeruanischer Sauerklee\u003c\/b\u003e bekannt. In der indigenen Sprache Quechua heißt sie \u003cb data-path-to-node=\"6,0,0\" data-index-in-node=\"192\"\u003eUqa\u003c\/b\u003e. In Neuseeland wird sie als \u003cb data-path-to-node=\"6,0,0\" data-index-in-node=\"224\"\u003eNew Zealand Yam\u003c\/b\u003e oder schlicht \u003cb data-path-to-node=\"6,0,0\" data-index-in-node=\"254\"\u003eYam\u003c\/b\u003e vermarktet, während sie in Kolumbien und Venezuela unter den Namen \u003cb data-path-to-node=\"6,0,0\" data-index-in-node=\"325\"\u003eHibia\u003c\/b\u003e oder \u003cb data-path-to-node=\"6,0,0\" data-index-in-node=\"336\"\u003eCuiba\u003c\/b\u003e zu finden ist.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"6,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"6,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eHerkunft \u0026amp; Geschichte:\u003c\/b\u003e Ihre Heimat sind die rauen Hochlandregionen der Anden (vor allem Peru und Bolivien), wo sie bereits in vorkolumbianischer Zeit – lange vor dem Eintreffen der Europäer – intensiv kultiviert wurde. Für die indigenen Völker und später die Inkas war die Oca ein essenzielles Grundnahrungsmittel, das entscheidend zur Ernährungssicherheit beitrug. Sie ist ein extremer Anpassungskünstler, der in Höhen von bis zu 4.000 Metern wächst und auch mit kühlen, regnerischen Sommern sowie kargen, steinigen Böden problemlos zurechtkommt. Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte die Pflanze nach Europa und etwas später nach Neuseeland. Während sie in Europa lange eine absolute Rarität blieb, ist sie in Neuseeland heute äußerst populär und in jedem Supermarkt zu finden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"6,2,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"6,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eKurioses aus der Heimat:\u003c\/b\u003e In Südamerika gibt es eine traditionelle Methode: Nach der Ernte werden die Oca-Knollen für einige Tage in die pralle Sonne gelegt. Dieser Prozess wird „Härten“ genannt. Dadurch baut sich die enthaltene Säure ab und die Knollen werden deutlich süßer.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"7\"\u003eNutzung\u003c\/h3\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"8\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"8,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eIn der Küche:\u003c\/b\u003e Ein absoluter Alleskönner! Roh und in Scheiben geschnitten bringen die Knollen eine knackige Textur und einen zitronigen Kick in jeden Salat. Gekocht, gebraten oder als Ofengemüse entfalten sie ihr weiches, süßlich-kartoffeliges Aroma. \u003cb data-path-to-node=\"8,0,0\" data-index-in-node=\"250\"\u003eTipp:\u003c\/b\u003e Auch die säuerlichen Blätter lassen sich als dekorative Salatbeigabe verwenden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"9\"\u003eStandort, Pflege \u0026amp; andere wichtige Dinge\u003c\/h3\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"10\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"10,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eStandort:\u003c\/b\u003e Sonnig bis halbschattig. Oca liebt es im Sommer eher kühl und feucht – heiße, extrem trockene Standorte verträgt sie weniger gut.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"10,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003ePflege:\u003c\/b\u003e Die Kultur ist sehr unkompliziert. Sie braucht einen lockeren Boden und regelmäßige Wassergaben. Das Wichtigste ist Geduld: Oca ist eine Kurztagspflanze. Die Knollenbildung beginnt erst spät im Jahr (ab September), wenn die Tage deutlich kürzer werden. Man kann die Stängel im Herbst wie bei Kartoffeln anhäufeln, um den Ertrag zu steigern.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"10,2,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eErnte \u0026amp; Überwinterung:\u003c\/b\u003e Geerntet wird so spät wie möglich. Erst wenn der erste starke Frost die oberirdischen Blätter abfriert, ist es Zeit, die Knollen aus der Erde zu holen. Wer Oca im nächsten Jahr wieder anbauen möchte, lagert einige der Knollen dunkel, kühl und frostfrei (z. B. in feuchtem Sand) ein. Im Frühjahr können diese dann wieder als Saatgut gepflanzt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"11\"\u003eAuspflanzen \u0026amp; Standort\u003c\/h3\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"12\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"12,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAb nach draußen:\u003c\/b\u003e Erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai), wenn keine späten Bodenfröste mehr drohen.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"12,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTipp für die Kultur:\u003c\/b\u003e Da die Oca einen möglichst langen, frostfreien Herbst für eine reiche Knollenbildung braucht, empfiehlt es sich, sie direkt in große Kübel (mind. 10 bis 15 Liter) oder Hochbeete zu pflanzen. Wenn Ende Oktober die ersten Fröste drohen, kann man den Kübel an eine geschützte Hauswand oder ins Gewächshaus rücken. So lässt sich die Wachstumsphase um wertvolle Wochen verlängern.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003chr data-path-to-node=\"13\"\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"14\"\u003eTraditionelles Rezept: Gebackene Oca nach Anden-Art (Oca al Horno)\u003c\/h3\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"15\"\u003eIn den Anden werden Oca oft sehr einfach zubereitet, um ihren Eigengeschmack in den Vordergrund zu stellen. Dieses traditionelle Rezept nutzt den Prozess des \"Härtens\" an der Sonne, um die Knollen besonders süß werden zu lassen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"16\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"16\" data-index-in-node=\"0\"\u003eZutaten:\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"17\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"17,0,0\"\u003e500 g Oca-Knollen (ungeschält)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"17,1,0\"\u003e1 bis 2 EL Pflanzenöl\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"17,2,0\"\u003eGrobes Meersalz\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"17,3,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"17,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDazu passt:\u003c\/b\u003e Ein milder, frischer Käse (z. B. Queso Fresco, alternativ Hirtenkäse oder Hüttenkäse) und eine leicht scharfe Chili-Salsa.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"18\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"18\" data-index-in-node=\"0\"\u003eZubereitung:\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003col start=\"1\" data-path-to-node=\"19\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"19,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"19,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDas \"Härten\":\u003c\/b\u003e Die frisch geernteten Knollen für 3 bis 5 Tage an einen sonnigen Platz (z. B. auf die Fensterbank) legen.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"19,1,0\"\u003eDie sonnengereiften Knollen unter fließendem Wasser gründlich abbürsten. Die Schale bleibt dran, da sie beim Backen eine tolle Textur bekommt.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"19,2,0\"\u003eDie Knollen in einer Schüssel mit dem Öl vermengen, sodass sie leicht überzogen sind.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"19,3,0\"\u003eAuf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei \u003cb data-path-to-node=\"19,3,0\" data-index-in-node=\"63\"\u003e200°C\u003c\/b\u003e (Ober-\/Unterhitze) für etwa 20 bis 30 Minuten backen. Die Oca sind fertig, wenn sie auf Druck leicht nachgeben und die Schale anfängt, leicht schrumpelig zu werden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"19,4,0\"\u003eDie warmen Knollen mit grobem Meersalz bestreuen und traditionell zusammen mit dem frischen Käse servieren.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ol\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Pflanzenwelten Andre Heinek","offers":[{"title":"Rot","offer_id":55567225487745,"sku":null,"price":4.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Pink","offer_id":55567225520513,"sku":null,"price":4.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Weiß","offer_id":55567225553281,"sku":null,"price":4.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0931\/6332\/3777\/files\/mage_w8y6siw8y6siw8y6.png?v=1776453145","url":"https:\/\/pflanzenwelten-heinek.de\/products\/oca-knolliger-sauerklee-oxalis-tuberosa-inka-knollengemuese","provider":"Pflanzenwelten Andre Heinek ","version":"1.0","type":"link"}