honig-mesquite neltuma glandulosa prosopsis

Honig-Mesquite (Neltuma glandulosa) - Samen - Begehrtes BBQ-Holz und Mesquite-Honig

€3,20
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Honig-Mesquite (Neltuma glandulosa) - Samen - Begehrtes BBQ-Holz und Mesquite-Honig

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Honig-Mesquite (Neltuma glandulosa) - Samen - Begehrtes BBQ-Holz und Mesquite-Honig

Bei der Kirche 3

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Bei der Kirche 3
35216 Biedenkopf
Allemagne

+491753361175
Der Honig-Mesquite, ehemals unter dem botanischen Namen Prosopis glandulosa bekannt, ist ein überaus robuster und faszinierender Wüstenbaum, der primär im Südwesten der Vereinigten Staaten und im Norden Mexikos beheimatet ist. Weltweite Bekanntheit erlangte dieses Gehölz vor allem durch sein hartes, aromatisches Holz, das als legendäres BBQ-Holz unübertroffene Raucharomen liefert, sowie als herausragende Nektarquelle für den hochgeschätzten, lieblichen Mesquite-Honig. Mit seinem lichten, farnartigen Laub wirft der Baum einen angenehmen Schatten und entwickelt im Frühjahr und Sommer die besagten süß duftenden Blütenstände, die sich später zu markanten Hülsenfrüchten entwickeln. Als stark tiefwurzelndes Ziergehölz ist er extrem trockenheitstolerant und reichert zudem als Leguminose den Boden aktiv mit Stickstoff an.

Lieferumfang: Je 10 Samen

Die Aussaat im Kurzüberblick

  • Vorbereitung: Um die Keimung zu erleichtern, muss die Samenschale angeraut oder mit heißem Wasser übergossen und anschließend für etwa 24 Stunden in Wasser eingeweicht werden.

  • Saattiefe: Die Samen werden ungefähr 1 cm tief in das Substrat gesetzt.

  • Keimtemperatur: Konstante 20 bis 25 Grad Celsius sind für die Keimung ideal.

  • Keimdauer: Unter guten Bedingungen zeigen sich die ersten Keimlinge meist nach 1 bis 3 Wochen.

  • Substrat: Zwingend ein sehr durchlässiges Substrat verwenden, idealerweise mit Perlite oder Sand gestreckt. Die Aussaat sollte konstant leicht feucht, aber keinesfalls nass gehalten werden.

Herkunft, Wuchs und Höhe
Ursprünglich stammt dieser extrem trockenheitsresistente Baum aus den kargen Wüsten- und Steppenregionen der südwestlichen USA sowie dem nördlichen Mexiko. Neltuma glandulosa wächst typischerweise als mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner bis mittelgroßer Baum mit einer ausladenden, lockeren und oft schirmartigen Krone. An seinen natürlichen Standorten erreicht er Wuchshöhen von 6 bis 9 Metern. In unseren Breitengraden und insbesondere in der Kübelkultur bleibt er jedoch deutlich kleiner und kompakter. Charakteristisch für den Honig-Mesquite sind seine zum Teil bedornten Zweige sowie das extrem tiefreichende Pfahlwurzelsystem, mit dem er sich an trockenste klimatische Bedingungen perfekt anpasst.

Vielfältige Nutzung
Die Nutzung dieses Wüstenbaumes ist traditionell wie auch modern enorm vielseitig. Das harte, rötliche Holz brennt sehr heiß, verleiht Speisen ein einzigartiges Aroma und ist weltweit als Mesquite-Holz für BBQ und zum Räuchern legendär. Auch für hochwertige Möbel- und Drechselarbeiten wird es enorm geschätzt. Die eiweißreichen, süßlichen Hülsenfrüchte sind essbar und wurden historisch oft zu einem nahrhaften Mehl verarbeitet. Darüber hinaus ist der Baum nicht nur ein wertvoller Schattenspender, sondern als Leguminose auch ein natürlicher Bodenverbesserer, der Stickstoff im Boden bindet. Während der Blütezeit ist er eine herausragende Bienenweide und liefert die Grundlage für den begehrten, hellen Mesquite-Honig.

Kübelhaltung und Überwinterung
Für unsere Breitengrade ist die Kübelhaltung die sicherste und empfehlenswerteste Methode für diesen Wüstenbaum. Wähle dafür zwingend ein sehr tiefes Pflanzgefäß, da der Baum seine ausgeprägte Pfahlwurzel bildet. Als Erde empfiehlt sich ein extrem durchlässiges, strukturstabiles Substrat. Eine Mischung mit einem hohen Anteil an mineralischen Zuschlagstoffen wie Lava, Bims, Zeolith und Sand ist hier optimal, um Staunässe strikt zu vermeiden. Da die Wurzeln im Topf anfälliger für Kälte sind, solltest du die Pflanze im Winter an einen hellen, frostfreien Ort bei etwa 5 bis 10 Grad Celsius umziehen und das Gießen während der Ruhephase auf ein absolutes Minimum reduzieren. Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr lässt sich die Krone dann bei Bedarf problemlos durch einen moderaten Rückschnitt in Form bringen.

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