canna patens indisches blumenrohr

Wildes Indisches Blumenrohr (Canna patens, Canna indica var. patens) - Samen

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Wildes Indisches Blumenrohr (Canna patens, Canna indica var. patens) - Samen

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Wildes Indisches Blumenrohr (Canna patens, Canna indica var. patens) - Samen

Bei der Kirche 3

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Bei der Kirche 3
35216 Biedenkopf
Alemania

+491753361175
Die Canna patens, ein wunderschönes Indisches Blumenrohr aus der Familie der Cannaceae, bringt mit ihren leuchtend rot-gelben Blüten echtes Dschungel-Flair in den Garten. In meinem Sortiment schätze ich sie besonders wegen ihrer tropischen Anmutung und dem robusten, raschen Wuchs. Sie eignet sich hervorragend als imposante Solitärpflanze im großen Kübel oder als strukturgebendes, exotisches Element im sommerlichen Staudenbeet.

Lieferumfang: Je 10 Samen

Tipps zur Aussaat im Überblick:

  • Vorbehandlung: Die harten Samen raue ich vor der Aussaat gerne mit etwas Sandpapier leicht an oder feile sie an einer Stelle vorsichtig an. Danach lasse ich sie für etwa 24 bis 48 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen.

  • Vorzucht: Eine Aussaat im Haus ist ganzjährig möglich. Für kräftige Pflanzen im ersten Sommer starte ich idealerweise bereits im Januar oder Februar.

  • Saattiefe: Samen etwa 1 bis 2 cm tief in lockere Aussaaterde setzen.

  • Keimtemperatur: Sehr warm aufstellen, eine konstante Bodenwärme von etwa 22 bis 25 Grad Celsius ist für eine zuverlässige Keimung wichtig.

  • Keimdauer: Nach der Vorbehandlung keimen die Samen meist innerhalb von 1 bis 4 Wochen.

  • Feuchtigkeit: Die Erde stets gleichmäßig feucht halten, Staunässe aber zwingend vermeiden.

Wuchsform, Standort und Pflege:
Die Canna patens treibt im späten Frühjahr aus ihren fleischigen Rhizomen kräftige, aufrechte Stängel mit großen, dekorativen Blättern aus. Ab dem Hochsommer bis tief in den Herbst hinein präsentieren sich die filigranen, feuerroten Blüten mit gelbem Schlund. Für ein optimales Wachstum empfehle ich einen vollsonnigen und warmen Standort. Das Substrat sollte sehr nährstoffreich sein – ich mische hierfür vor dem Pflanzen gerne reichlich reifen Kompost in die Erde ein. Da die Pflanze über ihr massives Blattwerk sehr viel Wasser verdunstet, muss sie in den Sommermonaten reichlich und regelmäßig gegossen werden, ohne dabei Staunässe zu erzeugen.
Eine große Besonderheit dieser Sorte ist ihre relative Kältetoleranz. In milderen Regionen können die Rhizome mit einer dicken, isolierenden Schutzschicht aus Laub, Stroh oder Reisig abgedeckt werden und überstehen so Fröste bis zu -9 Grad Celsius direkt im Freiland. In sehr rauen Lagen grabe ich die Rhizome alternativ nach dem ersten Frost aus und lagere sie dunkel und kühl ein, um sie im Frühjahr wieder neu einzusetzen.

Historie und Herkunft:
Ursprünglich stammt Canna patens aus den feuchtwarmen, tropischen und subtropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas. Schon in vorkolumbianischer Zeit wurden verschiedene Canna-Arten von den indigenen Völkern kultiviert, regional auch aufgrund ihrer stärkehaltigen Rhizome als Nahrungsquelle. Im 16. Jahrhundert gelangten die ersten Exemplare durch spanische und portugiesische Seefahrer nach Europa. Seitdem ist das Indische Blumenrohr ein fester Bestandteil der europäischen Gartenkultur und erfreut sich bei Liebhabern exotischer Blattpflanzen einer ungebrochenen Beliebtheit.

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